Tarifauseinandersetzung bei Berlitz: Behauptungen des Betriebsrats in Wiesbaden grob irreführend

Tarifauseinandersetzung bei Berlitz: Behauptungen des Betriebsrats in Wiesbaden grob irreführend

ID: 319144
(firmenpresse) - Frankfurt, 21.12.2010 - "Berlitz widerspricht den Behauptungen des Betriebsrates in Wiesbaden. Laut Personalleiter Mattias Schwarz führt der Bildungsanbieter momentan Tarifverhandlungen mit der GEW mit dem Ziel, das Unternehmen für die nächsten Jahre in seinen Strukturen zukunftsfähig zu machen. Das Ziel der Verhandlungen bestehe darin, die Anzahl an zu kündigenden Lehrkräften soweit wie möglich zu minimieren. Berlitz habe bereits ein Angebot unterbreitet, auf dessen Basis sich die Kündigungen auf maximal bundesweit 25 reduzieren würden, 5 davon an Standorten in Hessen. Kündigungen würden sich dann vornehmlich in Geschäftsfeldern ergeben, die momentan rückläufig oder defizitär seien. So sind Schwarz zufolge beispielsweise momentan an einigen Standorten die Aufträge durch die öffentliche Hand extrem zurückgegangen. Auch in einigen Sprachsegmenten sei die Nachfrage an einigen Standorten eingebrochen. Der Umsatz von Berlitz war bereits 2009 rückläufig. Für 2010 geht Schwarz davon aus, dass es einen weiteren Rückgang von mehr als 10 Prozent geben wird. Dadurch erscheint für 2010 auf GmbH-Ebene ein Verlust unausweichlich.

Bei den Verhandlungen in der vergangenen Woche wurde laut Geschäftsführung und GEW "in sachlich und lösungsorientierter Atmosphäre sowohl über einen Sozialtarifvertrag und einen Manteltarifvertrag verhandelt". Die Berlitz-Geschäftsführung arbeitet darauf hin, dass in der nächsten Verhandlung vom 3. bis 5. Januar 2011 eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Berlitz beschäftigt in Deutschland rund 640 Mitarbeiter an 65 Standorten. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Benesse, einem international tätigen Weiterbildungsanbieter.



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