SPD sollte mit breiter Brust auf ihre Reformagenda 2010 verweisen

SPD sollte mit breiter Brust auf ihre Reformagenda 2010 verweisen

ID: 36212

Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski kritisiert neuen Kurs von Kurt Beck in der Arbeitsmarktpolitik




(firmenpresse) - Düsseldorf, den 1. Oktober 2007 – Im September waren rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland ohne Beschäftigung. Dies ist der niedrigste Wert seit zwölf Jahren. „Die SPD hätte allen Grund, mit breiter Brust und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein auf diese Daten zu verweisen. Jetzt zahlt sich am Arbeitsmarkt aus, was der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010 gegen große Widerstände in der eigenen Partei und in den Gewerkschaften angeschoben hat“, sagte Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash. „Es ist völlig unverständlich, warum die Sozialdemokraten jetzt von diesen Reformen abrückt und den Forderungen der Gewerkschaften und der Linkspartei entgegenkommt. Insbesondere Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der damals dem Kanzler den Rücken freigehalten hat, sollte mehr Standvermögen beweisen.“

Hintergrund der Äußerungen von Nadolski sind Überlegungen der SPD-Spitze, entscheidende Korrekturen an der Reformagenda 2010 vorzunehmen. So hat sich der Parteivorsitzende Kurt Beck dafür ausgesprochen, die Kürzung der Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I zurückzunehmen. „Mit den Reformen ist der Druck auf die Arbeitnehmer gestiegen, sich im Fall der Arbeitslosigkeit schnell um eine neue Stelle zu bemühen. Und das war auch gut so. Es wäre fatal, bei Hartz IV noch mal draufzusatteln“, so der Arbeitsmarktexperte Nadolski. „Es gehört ganz einfach zur Realität, dass einige Empfänger des Arbeitslosengeldes II schon jetzt mit Mini-Jobs oder auch Schwarzarbeit hinzuverdienen. Hartz IV darf kein Dauerzustand sein. Die SPD muss aufpassen, dass sie bei ihrem Slogan 'Fordern und Fördern' das Fördern nicht übertreibt.“

In diesem Zusammenhang sei es völlig richtig, wenn Bundeswirtschaftsminister Michael Glos die Arbeitsämter auffordere, die Zumutbarkeitskriterien für Arbeitslose sehr strikt anzuwenden. Laut Bild-Zeitung hatte der Minister gefordert, Menschen ohne Job müssten auch eine Stelle in 100 Kilometern Entfernung annehmen, auch wenn es nicht der hochbezahlte Traumjob sei. „Zurzeit profitiert die deutsche Wirtschaft von der guten Weltkonjunktur. Die SPD sendet ein falsches Signal, wenn sie die Gunst der Stunde nutzen will, um sich bei der Linken und bei den Gewerkschaften wieder lieb Kind zu machen. Parteien sollten generell Politik für alle Menschen im Land machen, und nicht nur auf ihre potenziellen Wähler starren. Die Reformen der Regierung Schröder haben auch zu einem Boom bei der Zeitarbeit geführt. Wer jetzt gefordert wird, in dieser Branche die gleichen Löhne zu zahlen wie bei einem festen Anstellungsverhältnis, der versteht nichts von Wirtschaft. Wenn es keine bezahlbare Zeitarbeit gibt, dann gibt es eben wesentlich mehr Arbeitslose.“




Für weitere Informationen: http://www.harveynash.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

nic.pr
network integrated communication
Herr Ansgar Lange

Coburgerstraße 3, 53113 Bonn,
Tel.: 0228 – 620 43 84
Fax: 0228 – 620 44 75
ansgar.lange(at)nic-pr.de



drucken  als PDF  Mehr Selbstständigkeit gefragt: Deutschland verharrt in der alten Zeit des Fordismus Pavel Vitalis: Das geistige Auge der Globalisierung
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 01.10.2007 - 15:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 36212
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: nic.pr

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 01.10.2007

Diese Pressemitteilung wurde bisher 605 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"SPD sollte mit breiter Brust auf ihre Reformagenda 2010 verweisen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Harvey Nash Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski: „2009 haben wir wieder vier Millionen Arbeitslose“ ...
Düsseldorf/Berlin, 14. Januar 2008 – Viele Bürger wiegen sich in falscher Sicherheit. „Unser Wirtschaftsaufschwung, der auch endlich einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen mit sich gebracht hat, ist nicht nachhaltig. Wenn es schlecht läuft, sind wir im Jahr 2009 wieder bei vier Millionen Arbe

Rückkehr der Grossrechner bringt neue Jobchancen für ältere IT-Profis ...
Düsseldorf - Das Konzept des sogenannten Mainframe-Rechners ist seit über 40 Jahren am Markt und nach wie vor unverzichtbar für die Informationstechnik in Unternehmen. "Die Systemlandschaft in Banken, Versicherungen oder anderen grossen Unternehmen kommt ohne Grossrechner nicht aus. Aus eine

Ingenieurwissen und IT-Kompetenz sollten kombiniert werden ...
Düsseldorf/Ludwigsburg - Studium und Ausbildungsberufe sollten nach Auffassung des Beratungshauses Harvey Nash möglichst breit angelegt sein. "Auch die freiberuflichen Berater dürfen sich nicht nur auf bestimmte Technologien spezialisieren. Das wäre eine Einbahnstrasse, weil dann in der Reg


Weitere Mitteilungen von Harvey Nash Deutschland


Mehr Selbstständigkeit gefragt: Deutschland verharrt in der alten Zeit des Fordismus ...
Bonn/Berlin, 1. Oktober 2007, www.ne-na.de - „Der alte Fordismus, zu dem der scheinbar sichere Job auf Dauer gehört, ist Vergangenheit. Das kommt nicht wieder, auch nicht in einer abgewandelten Version, wie das manche heute glauben. Niemand kann Deutschland in die sechziger Jahre zurückholen“,

Hausfrauenrevolution: Sind Jungen die neuen „katholischen Arbeitermädchen vom Lande“? ...
Bonn/Teneriffa - Auf der Website der Hausfrauenrevolution http://www.hausfrauenrevolution.com widmet sich Ansgar Lange den seiner Meinung nach benachteiligten Jungen in unserer Gesellschaft. NeueNachricht http://www.neue-nachricht.de druckt im folgenden den Aufsatz ab http://hausfrauenrevolution.com

TruckerFreunde fordern bessere Bedingungen von Minister Tiefensee ...
(openPR) - Herne/Wuppertal, 29.09.2007 - Das TruckerFreunde-Forum ist eine Gemeinschaft in der sich alle Interessierten austauschen, die sich mit dem Thema Fernfahrer und LKW beschäftigen. Es ist ein Forum nicht nur für Fahrerinnen und Fahrer, an diesem Forum beteiligen sich unter anderem auch Bea

Philosophie für alle: Neue Ausgabe des eJournals aus dem Hause Apeiron ...
Die digitale Publikation unter Federführung der Bonner Philosophin Renate Miethner bezieht aus philosophischer Perspektive Stellung zu aktuellen Diskussionen aus Politik, Gesellschaft und Kultur, und eröffnet dabei nicht selten eine ungewohnte, aber immer wohlbegründete Herangehensweise jenseits


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z