Pavel Vitalis: Das geistige Auge der Globalisierung
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Früher behauptete man, die Revolution fresse ihre Kinder. Heute trifft dies auf die Globalisierung zu. Wer lebendig bleiben will, muss achtgeben. Es gibt Kritiker und Befürworter, jedoch sind die meisten bereits „angefressen“. Ein Zurück in die Vergangenheit geht nicht, was sollte dann in der Zukunft getan werden?
Die theologische Überlieferung kennt den Begriff der „Energien Gottes“, allerdings ist sie nur noch in der orthodoxen Theologie erhalten. Nach dieser Lehre ist das Wesen Gottes für die menschliche Denkweise nicht zugänglich. Der erkenntnismäßige Zugang zu Gott ist durch seine Energien möglich, welche eine Erscheinungsform von Gott darstellen und die Gemeinschaft zwischen ihm und seiner Schöpfung begründen.
Zuerst verzichtete die Theologie auf die Energien Gottes, dann die weltlichen Wissenschaften auf Gott - und jetzt klagen wir über eine globale Energiekrise und die zunehmenden Erschöpfungszustände der menschlichen Köper (Immunschwäche, Burn-out-Syndrom u.a.).
Das physische Auge kann zwar die Folgen der Probleme sehen, wir sind jedoch auf ein „geistiges Auge“ (J.W. Goethe) angewiesen, um die qualitativen Zusammenhänge der Energiekrise zu erkennen.
Die Theologie ist durch die Energiekrise selbst gefordert, ihr Denken zu Gott zu überprüfen und auch ihr Verhältnis zu den weltlichen Wissenschaften neu zu konstruieren. Nicht blinde Predigten, sondern eine Theologie des geistigen Auges, ist gefordert. Das geistige Auge sollte ein Erkenntnisorgan der Theologie werden. Wie sollte ein solches Auge jedoch entwickelt werden, wenn die Energien Gottes nicht einmal zur Kenntnis genommen werden?
Pavel Vitalis ist Theologe und Mitarbeiter der Wachstumstrend Forschungsinstitut und Verlags-GmbH.
Anregungen zum Thema s. auch:
Dr. Dr. Pal Dragos: Die Zukunft der Homöopathie – Der leibphilosophische Ansatz, 2007, BoD, Norderstedt
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Datum: 02.10.2007 - 08:41 Uhr
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