Besonders wichtig sind Einkaufsmöglichkeiten – ein kinderfreundliches Umfeld dagegen weniger
Berlin, 06. November 2007 – Was ist den Deutschen am neuen Wohnort wichtig, was möchten sie nach Möglichkeit vermeiden? Bei den allgemeinen Präferenzen liegen Einkaufsmöglichkeiten, Parks und öffentliche Verkehrsmittel vorn. Die konkreten Vorstellungen sind jedoch abhängig von Bildungsstand, Alter oder Geschlecht unterschiedlich ausgeprägt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von Innofact im Auftrag von ImmobilienScout24. Individuelle Wünsche beim Umzug verlangen nach zielgruppenspezifischen Informationen. Die neue Online-Community „Meine Nachbarschaft“ liefert hierfür Insider-Tipps aus erster Hand.
Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch je nach Bildungsstand, Alter oder Geschlecht starke Unterschiede. So spielt die Kinderfreundlichkeit der neuen Nachbarschaft mit steigendem Bildungsstand offenbar immer weniger eine Rolle: Während 46,6 Prozent der Befragen mit Hauptschulabschluss und Ausbildung einer kinderfreundlichen Nachbarschaft besondere Bedeutung beimessen, sind es bei Befragten mit höherem Schulabschluss ohne Abitur 39,8 Prozent und bei Befragten mit abgeschlossenem Studium nur noch 27,0 Prozent. Umgekehrt steigt mit dem Bildungsstand der Wunsch nach guter Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Während nur 29,7 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss und Ausbildung dieses Kriterium wichtig finden, ist es fast die Hälfte bei den Befragten mit abgeschlossenem Studium.
Darüber hinaus ist bei der Frage, was die Menschen in Deutschland auf keinen Fall in der unmittelbaren Nachbarschaft wünschen, eine sehr unterschiedliche Haltung von jüngeren und älteren Menschen zu sozial schwachen Nachbarn erkennbar: 35,6 Prozent der Befragten bis 19 Jahren möchten auf keinen Fall sozial schwache Nachbarn haben. Bei den Befragten über 60 Jahren sind es nur noch 9,2 Prozent. Der Bildungsstand der Befragten spielt bei diesem Thema ebenfalls eine Rolle: Nur 12,1 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss und Ausbildung sprechen sich gegen sozial schwachen Nachbarn aus, bei Befragten mit abgeschlossenem Studium sind es immerhin 24,0 Prozent.
Auch Männer und Frauen zeigen unterschiedliche Präferenzen und Abneigungen. Während die Kinderfreundlichkeit der Nachbarschaft für Frauen (42,2 Prozent) deutlich wichtiger ist als für Männer (31,5 Prozent), haben weitaus weniger Männer (46,6 Prozent) als Frauen (65,3 Prozent) Probleme mit einem Bordell in der Nähe der Wohnung.
Hilfe bei der Suche nach der „richtigen“ Nachbarschaft für jeden Bedarf bietet das Online-Portal „Meine Nachbarschaft“ von ImmobilienScout24. Das Portal unterteilt Deutschland lokal in rund 16.000 „Nachbarschaften“. Anwohner dieser Nachbarschaften können ihre Informationen zu verschiedenen Themen wie Einkaufsmöglichkeiten, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Kindergärten und anderen relevanten Bereichen direkt auf der Website eingeben. Bereits jetzt sind in der Community mehr als 3 Millionen Einträge zu „Interessanten Orten“ zu finden, darunter die Daten aller in Deutschland tätigen Gewerbetreibenden sowie Behörden und Institutionen, die von dem Exklusivpartner DasÖrtliche.de geliefert werden. Zusätzlich bietet die Plattform lokale „Nachbarschafts-Diskussionsforen“. Umziehende profitieren so direkt von den Erfahrungen und Insider-Tipps der Anwohner.
Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact erfolgte im August 2007 mit einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe von 1.012 Teilnehmern.
Weitere Informationen zur Community „Meine Nachbarschaft“:
www.meinenachbarschaft.de
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Datum: 06.11.2007 - 10:16 Uhr
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