Forderung nach mehr Praxis-Nähe in Seminar, Training, Workshop und der Weiterbildung
Trainer, Akademien, Seminaranbieter und Institute für Weiterbildung und Training müssen sich anpassen. Immer öfter sind ein Seminar, ein Training, eine Weiterbildung, eine Schulung oder ein Workshop auf die spezifischen Bedürfnisse der teilnehmenden Firmen auszurichten.
Dieter Wulf, Diplom-Betriebswirt (FH)(firmenpresse) - Dortmund, 20.12.07 - Die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ist aktuell hauptsächlich geprägt durch Angebote als Seminar, Training, Workshop, Weiterbildung oder Schulung zu den Themen Führung, Vertrieb, Verkauf, Marketing, Rhetorik, Zeitmanangement, Selbstmanagement, Zusammenarbeit, Teamwork, Officemanagement, Organisationsentwicklung und Projektmanagement.
Aber die Unzufriedenheit wächst im Markt scheinbar deutlich. Einer Einladung selbst offizieller Stellen bzw. Organisationen aus Handwerk und Gewerbe folgen einfach viel zu wenige Unternehmen; sie sind wohl Seminar-müde geworden. Oft füllen die leeren Ränge mehrheitlich Offizielle, also Mitarbeiter/-rinnen von Verbänden, Kammern, Vereinen und der Politik. Insbesondere im Handwerk ist dieser Trend spürbar.
Dem ausgerichteten Workshop bzw. auch mehreren Workshops an Vor- und Nachmittagen einer solchen institutionellen Veranstaltung wurde(n) denn auch mehrfach und vehement die Ferne zur Praxis, das Fehlen umsetzbarer Ideen für Handwerk und Gewerbe, entgegen gehalten. Erkennbare Unzufriedenheit bei den zahlenden Teilnehmern/Teilnehmerinnen, wohin man auch sah.
Woran kann das liegen? Immer wieder leiden viele Betriebe unter einer erkennbaren Schwäche im Ertrag, dies trotz stärkerer Konjunktur auch im Inland. Sie schuften tagein und tagaus, zerreiben sich in komplexen Alltagsaufgaben, von der Kalkulation über die Angebotserstellung zur Rechnungsstellung und zum Forderungseinzug; sie erreichen oft keine deutliche Verbesserung ihrer betrieblichen Situation im harten Preis- und Leistungs-Wettbewerb am Markt.
Diese Betriebe verweigern sich nach dem Motto „wieder keine nutzbringende Veranstaltung, dafür haben wir keine Zeit“. Sie suchen nach direkt umsetzbaren Ideen zur Sicherung und zum Ausbau ihrer ganz spezifischen Position, wollen praktikable Tipps zur Analyse ihrer Situation, erwarten tragfähige Anregungen für ihre Planungen in der Zukunft oder möchten erprobte Beispiele in der Absatzförderung, im Marketing und der Werbung kennen lernen.
Wie ist die Situation zu ändern? Seminare und Trainings müssen die eigene Vorstellung direkt erreichen und erkennbar für den Betrieb einen praktischen Nutzen schaffen. Im Umkehrschluss heißt dies: Immer öfter sind ein Seminar, ein Training, eine Weiterbildung, eine Schulung, ein Workshop oder ganz einfach eine Maßnahme in der Bildung auf die spezifischen Bedürfnisse der teilnehmenden Firmen auszurichten.
Und das geht nun mal nicht mit Beispielen, die nur einen geringen Praxisbezug haben. Auch nicht mit Beispielen, die doch nicht den Erwartungsrahmen der Teilnehmer/-innen treffen. Hier müssen sich die Verantwortlichen, Trainer/Trainerin wie Seminaranbieter/Institut und Dozent/-tin, verabschieden von Einheits-Programmen. Praxisbezug ist gefragt, nicht wieder Modebegriffe für längst bekannte Angebote.
Das Seminar Betriebs-Jahresplanung gibt praktikable Informationen zur Führung eines Betriebes und schafft beste Voraussetzungen, die eigene Situation sicherer zu analysieren, geeignete neue Ziele zu setzen, einen passenden Handlungsplan aufzustellen und diesen zeitgerecht umzusetzen.
Anhand von Betriebszahlen aus BWA und GuV (Bilanz) werden im 2-Tages-Seminar Umsatz, Kosten, Aufwand, Ertrag, Tilgung, Rücklagen, Entnahmen und die Kapitaldienstfähigkeit beispielhaft analysiert. Nun werden wichtige Ziele formuliert und ein Zukunftskonzept aufgestellt.
Mit der wichtigen Absatzförderung in KMU-Betrieben befasst sich ein weiteres Top-Seminar. Nach der Analyse werden mögliche Marketing-Maßnahmen mit ihrer voraussichtlichen Wirkung besprochen, der zeitliche Rahmen gesetzt und die erforderliche Umsetzungs-Liquidität berechnet (www.dieter-wulf.de).
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Dieter Wulf, 60 Jahre, Gesellenbrief, Techniker-Ausbildung, Diplom-Betriebswirt (FH); Erfahrung in allen Betriebsbereichen bis hin zur Geschäftsführung; seit 15 Jahren selbständig, über 500 betreute KMU-Betriebe bei Gründung – Wachstum – Sicherung – Nachfolge in Handel, Handwerk, Gewerbe (www.dieter-wulf.de)
Dieter Wulf
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Datum: 20.12.2007 - 14:37 Uhr
Sprache: Deutsch
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