Wie man aus Machtspielen aussteigen kann – ein Seminar im Odenwald-Institut
(firmenpresse) - Wald-Michelbach – „Wenn du nicht ..., dann ... Eltern können ein Lied von solchen Machtspielchen singen. Das Schlimme ist, meist siegen die Kinder, weil sich Eltern ins eigene Fleisch schneiden, weil Kinder keine Hemmungen haben, sich im Supermarkt auf den Boden zu werfen und zu schreien, weil es ihnen egal ist, was andere sagen und denken, weil sie die besseren Nerven haben ... In Familien geht es häufig um Zuneigung, in Organisationen darum, andere zu nötigen, etwas zu tun oder zu lassen und sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen. Egal ob in der Familie, am Arbeitsplatz oder in anderen Organisationen, Menschen fällt es schwer, aus diesen Machtspielen auszusteigen, insbesondere wenn der Machtausübende mit unfairen Mitteln Recht haben will.
Nach dem Psychologen, Organisationsberater und Lehrtrainer Gabor von Varga sind Machtspiele bewusste Manöver, um kurzfristig einen Vorteil durch psychische Nötigung zu erringen. In Organisationen kosten sie viel Geld. Sie behindern und verhindern Kreativität. Eine besonders unangenehme Form von Machtspiel ist dabei Mobbing. Doch, je mehr Mitglieder die Mechanismen kennen, um so geringer das Schadensrisiko, ist von Varga überzeugt. In einer Art Gesprächs-Judo können Betroffene sich selbst gegen nicht-körperliche Angriffe behaupten.
Vom 18. bis 20. Januar 2008 können Interessierte bei Gabor von Varga im Odenwald-Institut im Seminar „Machtspiele ... und wie man sie vermeiden kann“ verschiedene Wege ausprobieren, wie sie aus unerfreulichen Machtsituationen aussteigen können. In der Gruppe erproben und üben sie unter anderem die Macht der Worte – schließlich sollten Erwachsene nicht mit den Füßen stampfen, sich auf den Boden werfen, schreien oder weglaufen, wenn Sie sich angegriffen oder ungerecht behandelt fühlen. Von Varga arbeitet mit Methoden aus Transaktionsanalyse, Gestalttherapie, Psychosynthese und NLP. Informationen und weitere Kurse können beim Odenwald-Institut unter Telefon 06207 605-0 oder im Internet unter www.odenwaldinstitut.de abgerufen werden.
Das Odenwald-Institut führt als gemeinnützig anerkannte Bildungseinrichtung der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie werteorientierte Seminare, Aus- und Weiterbildungen sowie Fachtagungen mit international anerkannten Fachleuten und Konzepten durch. Schwerpunkte sind Beruf, Kommunikation, persönliche Entwicklung für Fach- und Führungskräfte, Paare, Familien, Kinder und Jugendliche.
Das 1978 von Mary Anne und Karl Kübel gegründete Institut zählt mit 450 Seminaren und rund 6.000 Teilnehmenden im Jahr, mit rund 250 Kursleitenden, fünf Tagungshäusern und Buchhandlung zu den führenden Bildungseinrichtungen in Deutschland. Es ist Kooperationspartner des Landes Hessen in der Fortbildung von Lehrern und Schulleitern und des Kreis Bergstraße in der Jugendbildung.
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