Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen die Hypo Real Estate Holding AG
Die Aktie des DAX-Unternehmens Hypo Real Estate Holding AG, eines der größten Immobilienfinanzierung-sinsttute Europas, erlitt infolge der Subprime-Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten in den letzten Tagen einen massiven Kurssturz. Die Wertpapiere verloren zeitweise mehr als 30%. Mehr als 2 Milliarden Euro gingen so verloren. Derzeit liegt der Kurs bei ca. 20 Euro (19,42 Euro, 05.02.08, 16.26 Uhr).

(firmenpresse) - Ausgelöst wurde der Kurssturz nach Bekanntwerden einer Ad-hoc-Meldung des Konzerns am 15.01.2008. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass Wertberichtigungen auf das CDO (Collateralized-Dept-Obligations)-Portfolio des Institutes vorgenommen worden seien und dass sich das vorläufige Vorsteuerergebnis auf ca. 890 Mio. Euro reduzieren werde. Der Gewinneinbruch gehe unter anderem auf Aufwendungen in Höhe von 390 Mio. Euro für eine „Abschirmung“ der US-Immobilienanleihen zurück. Die prognostizierte Eigenkapitalrendite von 12% werde voraussichtlich nicht erreicht werden, die Dividende für das Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel auf 50 (Euro-)Cent gesenkt.
Bereits Ende Juli waren erste Nachrichten über Probleme auf dem US-Subprime-Sektor bekannt geworden. Noch am 07.11.2007 verlautbarte die Hypo Real Estate Holding AG bei der Vorstellung der Zahlen für das 3. Quartal allerdings, dass man „aus der jüngsten Marktkrise gestärkt“ hervorgehe.
Es besteht daher der Verdacht, dass Kapitalmarktinformationen überhaupt nicht, fehlerhaft oder mittels der Ad-hoc-Mitteilung vom 15.01.2008 jedenfalls verspätet an die Anleger weitergegeben wurden. Schadensersatzan-sprüche von Anlegern gegen das Unternehmen und ggf. auch gegen Organe des Unternehmens persönlich scheinen daher möglich. Winheller Rechtsanwälte prüfen derzeit für einzelne Investoren, die Aktien der Hypo Real Estate Holding AG zwischen dem 03.08.2007 und dem 15.01.2008 gekauft haben, ob ihnen Schadenser-satzansprüche zustehen. Anlegern, die im genannten Zeitraum Aktien des Unternehmens erworben haben, steht die Kanzlei unter den unten genannten Kontaktdaten für weitere Auskünfte zur Verfügung.
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Datum: 05.02.2008 - 19:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 42259
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Irina Mantaj
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: eMail-Versand
Freigabedatum: 05.02.2008
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Frankfurt am Main, 31.12.2008 - Kapitalanleger, die zwischen dem 02.10.2007 und dem 28.09.2008 Aktien der Hypo Real Estate Holding AG (HRE) erwarben, haben voraussichtlich Schadensersatzansprüche gegen das Unternehmen und das ehemalige Management. Daneben können auch Inhaber von Zertifikaten, die
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