SIEgER 2011: Friede zwischen den Geschlechtern
Drei bayerische Unternehmen erhalten Preis für Chancengerechtigkeit der Bayerischen Staatsregierung
SIEgER 2011: Friede zwischen den Geschlechtern(firmenpresse) - München, 18. Juli 2011 - Die Bayerische Staatsregierung kürte heute im Rahmen eines Staatsempfangs die Gewinner des Wettbewerbs "SIEgER 2011 - Gerechte Chancen in der Arbeitswelt" (www.sieger-bayern.de): Die drei Bayern-SIEgER heißen Comet Computer GmbH mit Sitz in München, Continental Automotive GmbH am Standort Regensburg und Robert Bosch GmbH, Werk Ansbach. Die SIEgER 2011 stehen für vorbildliche Maßnahmen in Sachen Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer im Erwerbsleben.
Ein chancengerechtes Arbeitsumfeld für Frauen und Männer - das ist die zentrale Idee des Wettbewerbs SIEgER 2011. Unternehmen aus Bayern, die entsprechende Maßnahmen und Konzepte bereits in der Praxis umsetzen, konnten sich für den Preis bewerben. Die drei SIEgER überzeugten mit gelebter Chancengerechtigkeit und einer fairen Arbeitsplatzgestaltung für Frauen und Männer. Die SIEgER-Jury setzt sich aus Staatsministerin Christine Haderthauer, dem Präsidenten der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Prof. Randolf Rodenstock, sowie dem Vorsitzenden des DGB Bayern, Matthias Jena, zusammen.
"Beim Thema Chancengerechtigkeit sind alle gefragt - gerade auch die Unternehmen", so Bayerns Familien- und Frauenministerin Christine Haderthauer, zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung und Schirmherrin des Wettbewerbs. "Der Wettbewerb zeigt deutlich: Viele Unternehmen haben das verstanden und bieten ihren Beschäftigten attraktive und für die jeweilige Lebenssituation passende Rahmenbedingungen. Wo der Mensch im Mittelpunkt steht, gewinnen die Unternehmen die besten Köpfe und gewinnen auf dem Arbeitsmarkt und im globalen Wettbewerb!"
Die drei Preisträger gehören zu den bayerischen Unternehmen, die nicht nur von Chancengerechtigkeit reden, sondern diese auch aktiv umsetzen.
"Mit der Firma Comet Computer GmbH wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das durch jahrelang gelebte Chancengerechtigkeit überzeugt", lobt Staatsministerin Christine Haderthauer den SIEgER 2011 aus Oberbayern. "Das sieht man ganz deutlich an der Personalstruktur des Unternehmens. So sind in der Führungsetage sogar etwas mehr Frauen als Männer vertreten, eine absolute Seltenheit in der IT-Branche."
"Die Continental Automotive GmbH Regensburg ist ein Vorbild in punkto Chancengerechtigkeit", sagt Prof. Randolf Rodenstock zum Bayern-SIEgER aus der Oberpfalz. "Das Unternehmen ermöglicht mit zahlreichen Maßnahmen wie flexiblen Arbeitszeitregelungen, einer betriebseigenen Kinderbetreuung sowie innovativen Arbeitsmodellen Eltern in allen Lebenssituationen, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Zur Chancengerechtigkeit, die im Leitbild des Unternehmens verankert ist, gehört insbesondere die Förderung von Frauen, um trotz branchenspezifischer Hürden den Frauenanteil zu erhöhen. Die bayerischen Unternehmen fördern Frauen in der Arbeitswelt. Das liegt auch im Eigeninteresse der Unternehmen, um Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen. Das alleine reicht jedoch nicht aus. Es bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung, um die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern. Neben dem Engagement der Firmen braucht es konkrete Angebote wie den Ausbau von Krippenplätzen für unter Dreijährige sowie die Verbesserung der Ganztagsbetreuung, damit weibliche Fachkräfte Familie und Beruf besser vereinbaren können."
"Zur Chancengleichheit im Beruf gehören gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit sowie die Einbeziehung von Frauen in allen Tätigkeitsfeldern, kaufmännischen wie technischen", so Matthias Jena in seiner Begründung für die SIEgER-Wahl. "Wichtig sind auch die Fort- und Weiterbildung sowie die Besetzung von Funktionsstellen auf allen Hierarchieebenen. Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommen beiden Geschlechtern zugute und vereinfachen einen konfliktfreien Weg zur Gleichstellung im Betrieb. Das Ansbacher Werk der Robert Bosch GmbH ist hierbei in vielerlei Hinsicht vorbildlich, insbesondere bei der gezielten Förderung von Frauen in technischen Berufen. Besonders beeindruckt, dass die Frauenförderung dort in ein Gesamtkonzept eingebettet ist, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt."
Auch die Regional-SIEgER 2011 in den sieben bayerischen Regionen wurden prämiert. Die Jury-Mitglieder loben die umfangreichen Maßnahmen dieser Unternehmen, denen es gelingt, ihren Angestellten einen chancengerechten Arbeitsplatz zu bieten. Ausgezeichnet wurden neben den drei bayerischen SIEgERn folgende Unternehmen als Regional-SIEgER 2011:
Niederbayern: Volthaus GmbH, Mainburg
Oberfranken: KAESER KOMPRESSOREN GmbH, Coburg
Schwaben: FORUM MEDIA GROUP GmbH, Merching
Unterfranken: bio verlag gmbh, Aschaffenburg
Pressefotos finden Sie auf der Website des Wettbewerbs (ab ca. 16 Uhr) unter
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Über das Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen:
Die Aufgaben des Ministeriums unter Leitung von Christine Haderthauer sind fast so vielfältig wie das Leben selbst: von der Hilfe für werdende Mütter bis zur menschenwürdigen Versorgung Pflegebedürftiger, von der Kinderbetreuung bis zur Produktsicherheit, von der Arbeitsmarktpolitik bis zur Gleichstellung von Frauen und Männern, von der Familienpolitik bis zu Fragen des Arbeitsschutzes und der Sozialhilfe etc. Im Rahmen seiner Ressortzuständigkeit bereitet das Sozialministerium die Entscheidungen der Staatsregierung vor. Es analysiert die aktuellen sozialpolitischen Probleme, entwickelt Lösungen und bringt sie im Landtag oder im Bundesrat in die Gesetzgebung ein.
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