Siemens beteiligt sich an amerikanischem Photovoltaik-Unternehmen Semprius
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Siemens beteiligt sich an amerikanischem Photovoltaik-Unternehmen Semprius
Im Unterschied zu herkömmlichen Photovoltaik-Modulen ermöglichen die hochkonzentrierenden PV-Systeme von Semprius deutlich höhere Wirkungsgrade und gleichzeitig eine Verringerung der Kosten zur Stromerzeugung. Sie fokussieren das Licht mit Speziallinsen auf kleinflächige Hochleistungszellen, welche die Sonnenenergie dann direkt in Strom umwandeln. Eine erste komplette Testanlage mit den Modulen von Semprius ist bereits seit August 2010 im US-Bundesstaat Arizona erfolgreich in Betrieb, weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.
Der Markt für hochkonzentrierende PV-Anlagen befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, soll aber bis 2020 bereits ein Volumen von bis zu sechs Gigawatt erreichen. Sonnen- und Windkraft gehören zu den stärksten Treibern im Bereich der erneuerbaren Energien. Bis 2030 soll ihr Anteil an der weltweiten Stromerzeugung von vier Prozent im Jahr 2010 auf bis zu 17 Prozent steigen.
Komponenten für Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.
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Siemens AG
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Datum: 22.07.2011 - 08:10 Uhr
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