Ministerin Malu Dreyer erwartet mehr Aufschluss durch Meldepflicht
ID: 446963
Ministerin Malu Dreyer erwartet mehr Aufschluss durch Meldepflicht
"In Deutschland ist die Lyme-Borreliose die am häufigsten durch Zecken übertragene Erkrankung mit häufig großem Leid für die Betroffenen und entsprechenden Kosten für das Gesundheitssystem. Experten gehen von einer zunehmenden Bedeutung der Krankheit aus. Gleichzeitig ist nach wie vor zuwenig über die Ausbreitung der Krankheit bekannt", so die Ministerin. Nur aus den neuen Bundesländern, in denen die Borreliose seit jeher eine meldepflichtige Erkrankung ist, liegen Zahlen vor, die auf einen Anstieg der Neuerkrankungen schließen lassen. Eine wirklich belastbare Einschätzung der Situation hierzulande sei derzeit nicht möglich, da deutschlandweit erhobene Daten fehlen. Legt man die aus den neuen Ländern gemeldeten Krankheitszahlen zugrunde, sind für Rheinland-Pfalz jährlich etwa 1.400 bis 1.500 Meldungen zu erwarten, wobei andere Schätzungen von weitaus höheren Zahlen ausgehen.
"Die Meldepflicht wird diese Unsicherheiten beseitigen und einen besseren Aufschluss insbesondere über die Häufigkeit und das regionale Vorkommen der Borreliose geben. Das bietet uns wiederum eine gute Grundlage für die Verbesserung gesundheitlicher Maßnahmen", so die Ministerin.
Die in Rheinland-Pfalz und im Saarland tätigen Ärztinnen und Ärzte sind zur Meldung an das für sie zuständige Gesundheitsamt verpflichtet. Die Daten werden zur landesinternen Auswertung an die zentrale Meldestelle beim Landesuntersuchungsamt übermittelt und von dort an das Robert-Koch-Institut weiter geleitet.
Bis heute gibt es keine Impfung gegen Borreliose, Aufklärung und persönlicher Schutz durch entsprechende Kleidung und die Einhaltung empfohlener Verhaltensmaßnahmen während und nach Aufenthalten in der Natur sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen. Eine auf Initiative von Ministerin Dreyer und Fachleuten des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern unter Federführung von Professor Dr. Johannes Treib gemeinsam aufgelegte Informationsbroschüre mit dem Titel "Zeckenerkrankungen in Rheinland-Pfalz" ist im Internet als Download auf der Homepage des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) unter http://msagd.rlp.de abrufbar.
Kontakt
Annelie Zimmer
Pressereferat
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon 06131 16-2401
Telefax 06131 1617-2401
E-Mail: annelie.zimmer@msagd.rlp.de
http://www.msagd.rlp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 446963
Anzahl Zeichen: 3349
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 227 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ministerin Malu Dreyer erwartet mehr Aufschluss durch Meldepflicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz (masgff) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mainz - Auch in diesem Jahr erhalten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz 51,2 Millionen Euro an pauschalen Fördermitteln vom Land, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. Diese Mittel werden zusätzlich zu den Investitionskosten gezahlt, und die Krankenhäuser können se
Malu Dreyer: Weg für die Rheuma-Ambulanz in Ludwigshafen ist frei ...
Mainz - "Die Unstimmigkeiten zwischen dem Klinikum der Stadt Ludwigshafen und den Krankenkassen sind ausgeräumt, so dass nun endlich der Weg frei ist für die Versorgung von an Rheuma erkrankten Menschen in der Region." Das teilte Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mit. Das
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz (masgff)
Pflegeberuf für junge Leute attraktiver machen ...
Berlin - Berlin und Brandenburg werden ihre Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in der Altenpflege verstärken. Das vereinbarten Berlins Arbeitssenatorin Carola Bluhm und Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske heute anlässlich einer Fachkonferenz beider Länder in Berlin. Vor dem Hintergrund d
Gesundheitsministerin Katrin Altpeter: 'Eine einseitige Belastung der Versicherten ist mit mir nicht zu machen' ...
Stuttgart - Im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz am 30. Juni in Frankfurt hat Gesundheitsministerin Katrin Altpeter auf drohende Kostenbelastungen der Krankenkassen in Milliardenhöhe hingewiesen. Nach aktuellen Berechnungen drohen den gesetzlichen Krankenkassen bis zu drei Milliarden Euro Zu
ANZAG Rumpfgeschäftsjahr 2011: Umsatz im Plan, Erlöse rückläufig ...
Frankfurt am Main - Der Arzneimittelmarkt in Deutschland ist hochgradig reguliert: Neben Rabattverträgen, Festbeträgen und Zuzahlungsbefreiungen sorgen neue Spargesetze für erhöhten Druck auf die pharmazeutische Industrie, die Apotheken und den Großhandel. Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimi
Ein außergewöhnlich normales Fußballteam beim DJK Südwest ...
Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung trainieren im Kölner Sportverein Köln, 29. Juni 2011 ? In ihrem gemeinsamen Pilotprogramm "Einfach Fußball" initiieren und unterstützen die Bayer AG und der Deutsche Fußball-Bund e.V. (DFB) Partnerschaften von Förderschulen mit Fuß




