Lohnungerechtigkeit lässt den Osten ausbluten

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Lohnungerechtigkeit lässt den Osten ausbluten



(pressrelations) - mir, wie hoch dein Lohn ist, und ich sage dir, wo du in Deutschland lebst", kommentiert die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch, eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, wonach Unterschiede von bis zu 33 Prozent zwischen Ost- und Westdeutschen für gleiche Arbeit auch noch 21 Jahre nach der Vereinigung bestehen.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, für Frauen und Männer und in allen Regionen, ist die Grundvoraussetzung für die Angleichung der Lebensverhältnisse in unserem Land, so wie es das Grundgesetz vorschreibt. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass es zwingend erforderlich ist, endlich einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland einzuführen. DieLegende, dass niedrige Löhne Arbeitsplätze sichern, hat sich seit vielen Jahren als falsch erwiesen. Solange Ostdeutschland weiter ein Reservat für Billiglöhne ist, werden junge, gut ausgebildete Fachleute in den Westen abwandern.
DIE LINKE fordert: Das Parlament muss endlich ein Gesetz für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn beschließen. Zudem ermuntere ich die Gewerkschaften, dass sie keine unterschiedlichen Tarifabschlüsse zwischen Ost- und West mehr zulassen.


Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin

Pressesprecher: Alexander Fischer
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
alexander.fischer@die-linke.de
Stellvertretende Pressesprecherin: Marion Heinrich
Telefon: 030 24009 544, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0171 1970778
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Datum: 22.07.2011 - 08:11 Uhr
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