Minister Schneider: Zentrum künftig Denkfabrik für Integrationsfragen und wissenschaftlicher Berat

Minister Schneider: Zentrum künftig Denkfabrik für Integrationsfragen und wissenschaftlicher Berater von Politik

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Minister Schneider: Zentrum künftig Denkfabrik für Integrationsfragen und wissenschaftlicher Berater von Politik




(pressrelations) - e Kuratoriumssitzung der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Düsseldorf

Düsseldorf, 13.07.2011

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung Essen (ZfTI) soll mit einer neuen strategischen Ausrichtung künftig stärker die politischen Akteure in Integrationsfragen beraten. "Das Zentrum hat in den vergangenen Jahren durch seine Projektarbeit der integrationspolitischen Debatte wichtige Impulse gegeben. Zehn Jahre nach der Integrationsoffensive in Nordrhein-Westfalen am 19. Juni 2001 ist es nun an der Zeit, seine Forschungsaktivitäten neu auszurichten", sagte Integrationsminister Schneider gestern Abend (12. Juli 2011) in Düsseldorf auf der konstituierenden Kuratoriumssitzung des ZfTI.

Mit Professor Uslucan sei ein führender Migrations- und Integrationsforscher als neuer wissenschaftlicher Direktor gewonnen worden, dessen Arbeiten über die Fachgrenzen hinaus wegweisend seien. "Ich sehe ein großes Tätigkeitsfeld für das Zentrum als Denkfabrik und Institution der Politikberatung. Mit diesem Auftrag kann sich das ZfTI zur Stimme der angewandten Integrationsforschung in Deutschland entwickeln", erklärte der Minister.

Professor Uslucan ist zudem Professor an der Universität Duisburg-Essen. In der letzten Kuratoriumssitzung des ZfTI am 16. März 2010 war der Berufung des neuen Wissenschaftlichen Direktors zugestimmt worden. Seit August 2010 leitet Uslucan das Forschungszentrum in Essen. Künftig sollen verstärkt Drittmittel eingeworben werden. Das stellte Uslucan bei der Vorstellung des Arbeitsprogramms 2011 heraus.

Integrationsminister Schneider wird den 50. Jahrestag des sogenannten Anwerbeabkommens mit der Türkei zum Anlass nehmen, um die arbeitspolitischen Beziehungen mit der Türkei zu intensivieren. Dazu gehören bilaterale Verhandlungen über Fort- und Weiterbildung der Arbeitnehmer genauso wie die Rolle der von türkeistämmigen geführten Betrieben in Deutschland. Auch diese Aktivitäten haben zum Ziel, der Türkei den Weg in die EU zu ebnen. Schneider betonte ausdrücklich die Notwendigkeit der EU Mitgliedschaft aus wirtschaftlichen und geopolitischen Gründen.




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Datum: 22.07.2011 - 13:30 Uhr
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