Großkundenrabatt für Landesbedienstete bei RMV und NVV: Nur erster Schritt zu Jobticket
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Großkundenrabatt für Landesbedienstete bei RMV und NVV: Nur erster Schritt zu Jobticket
"Dies kann allerdings nur ein erster Schritt sein auf dem Weg zu einem flächendeckenden Angebot von Jobtickets", so die verkehrspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Karin Müller.
"In den Landeseinrichtungen, die bereits ein Jobticket eingeführt haben, hat sich das bewährt. Jobtickets sind ein Baustein im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Durch die Möglichkeit des Erwerbs eines günstigen Jobtickets fällt der Umstieg vom Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr leichter. Noch besser ist die Wirkung, wenn der Erwerb eines Jobtickets an eine zur Verfügung stehende Parkmöglichkeit geknüpft wird, so wie es zum Beispiel die Uni Kassel praktiziert. Nur wer ein Jobticket hat, kann auch einen Parkplatz bekommen. Dadurch kann eine enorme Steuerungswirkung zur Verlagerung von Individualverkehr auf öffentlichen Verkehr erreicht werden. Dadurch können zum einen Flächen für mehr Parkplätze eingespart werden, zum anderen aber auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden", unterstreicht Karin Müller die Vorzüge eines Jobtickets.
Von daher ziehe das Argument der Schuldenbremse, aufgrund der nach Ansicht der Landesregierung kein Jobticket eingeführt werden könne, nicht. Die aufzuwendenden Kosten für das Jobticket seien durch die volkswirtschaftlichen und aber auch betriebswirtschaftlichen Erträge sicher zu vernachlässigen. Ganz zu schweigen von den Kosten für das Land, die für die Bereitstellung von Parkraum entstehen.
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Datum: 03.08.2011 - 16:45 Uhr
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