ADAC GT Masters - die Stuck-Brüder im Interview
ID: 458874
ADAC GT Masters - die Stuck-Brüder im Interview
In der ersten Saisonhälfte des ADAC GT Masters 2011 verblüfften Ferdinand (20) und Johannes Stuck (24, beide Österreich), die Söhne von Rennsportlegende Hans-Joachim Stuck, die Konkurrenz. Nach drei Saisonsiegen liegen die Brüder im Reiter-Lamborghini Gallardo an der Tabellenspitze. Vor ihrem Heimspiel auf dem Red Bull Ring vom 12. bis 14. August bei der Österreich-Premiere der "Liga der Supersportwagen" stellen sich die "Halbzeitmeister" den Fragen des ADAC.
Nach drei Siegen liegt ihr an der Tabellenspitze des ADAC GT Masters. Hättet ihr so einen Erfolg bei der extrem harten Konkurrenz erwartet?
Johannes Stuck: "Das haben wir so sicherlich nicht erwartet. Unsere Saisonvorbereitung war aber sehr gut. Wir haben im Vorfeld akribisch gearbeitet und vieles in Frage gestellt. Die Saison sind wir sehr professionell angegangen und haben durch unseren Teamchef Hans Reiter von Beginn an eine sehr gute Unterstützung bekommen. Wir konnten viel testen und Rennsimulationen fahren. Das führt dazu, dass man sich im Auto sehr wohlfühlt und sich rein auf die Strecke konzentrieren kann."
Ferdinand Stuck: "Wir wussten nach den Tests in der Vorbereitung schon, dass wir gut dastehen. Schließlich hatten wir als Referenz immer Albert von Thurn und Taxis, den amtierenden Meister. Dass es dann aber so gut läuft, haben wir natürlich auch nicht erwartet."
Ist es einfacher oder schwieriger, wenn man seinen Bruder zum Teamkollegen hat?
Johannes Stuck: "Es ist wesentlich einfacher, denn mit seinem Bruder kennt man Konfliktsituationen seit frühesten Tagen. Teilt sich ein Profi-Fahrer das Auto mit einem Amateur und stößt der Amateur dabei an seine Grenzen, muss man seine Worte schon genau abwägen, um niemanden zu verletzen. Als Bruder nimmt man darauf eher keine Rücksicht, auch wenn solche Situationen sehr selten vorkommen."
Ferdinand Stuck: "Ich kenne es eigentlich kaum anders, entweder war in den letzten Jahren mein Bruder oder mein Vater mein Teamkollege. Man geht auf der Rennstrecke sehr respektvoll miteinander um. Aber sobald man die Rennstrecke verlassen hat, geht es halt zu, wie es bei Geschwistern üblich ist."
In welcher Weise steht euch euer Vater Hans-Joachim Stuck an der Rennstrecke zur Seite?
Johannes Stuck: "Ich glaube, er hat nach den ersten Rennen eingesehen, dass er sich nicht viel einmischen muss. Es aber immer sehr schön, wenn er bei den Rennen dabei ist."
Kennt ihr den Red Bull Ring schon?
Johannes Stuck: "Ja, ich bin dort eines meiner ersten Rennen im ADAC Volkswagen Lupo Cup gefahren. Und 2001 saß ich dort in einem Formel Volkswagen zum ersten Mal in einem Rennauto."
Ferdinand Stuck: "Der Red Bull Ring ist für mich Neuland. Ich habe einige Rennen dort im Fernsehen verfolgt und mir Inboardaufnahmen angesehen, damit ich mich schon ein bisschen auskenne."
Was erwartet ihr von der zweiten Saisonhälfte?
Johannes Stuck: "Ich glaube, der Red Bull Ring ist eine Strecke, die dem Lamborghini liegt. Eigentlich bietet die Strecke für alle Autos etwas, dazu gibt es dort viele Überholmöglichkeiten. Ich erwarte dort eines der spannendsten und engsten Rennen der Saison."
Ferdinand Stuck: "Die anderen drei Strecken der Saison kenne ich schon. Auf das Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz freue ich mich ganz besonders. Das ist eine Strecke, auf der ich sehr gern fahre. Dort sollten wir sehr gut sein."
Denkt ihr mittlerweile schon etwas in Richtung Meistertitel?
Johannes Stuck: "Wir schmieden eigentlich im Vorfeld keine Pläne, sondern versuchen nach dem Wochenende, die Rennen in Ruhe zu analysieren. Wir haben an jeder der bisherigen vier Veranstaltungen in mindestens einem Rennen viele Punkte liegen lassen, und auch das letzte Rennen auf dem Nürburgring hätten wir gewinnen können. Für uns steht nun im Vordergrund, die Ausfälle so gering wie möglich zu halten und an jedem Wochenende gut zu punkten."
Ferdinand Stuck: "Ich denke noch nicht an den Meistertitel, aber ich behalte diesen sicher im Hinterkopf. Jetzt geht es für uns darum, in den kommenden Rennen möglichst viele Punkte mitzunehmen."
Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2011 wieder vom frei empfangbaren TV-Sender kabel eins samstags und sonntags um 11.45 Uhr live in Deutschland, Österreich und in der Schweiz übertragen. Der Sportsender SPORT1 sendet Highlights des ADAC GT Masters vom Red Bull Ring im ADAC Masters Weekend-Magazin am 20. August um 13.00 Uhr.
Weitere Informationen unter www.adac-gt-masters.de
Rückfragen:
Lars Soutschka
089/ 76 76-6936
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.08.2011 - 18:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 458874
Anzahl Zeichen: 5113
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 701 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ADAC GT Masters - die Stuck-Brüder im Interview"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ADAC (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nie zuvor war die Preisdifferenz für Autofahrerinnen und Autofahrer an den Tankstellen im Tagesverlauf so groß wie aktuell. Wie eine ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise im Mai 2026 von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland zeigt, lag die Preisdifferenz zwischen dem Höchststand und dem Tiefs
Nur geringe Preisänderungen: Benzin billiger, Diesel etwas teurer / Ein Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche 1,2 Cent günstiger, Diesel um 0,5 Cent teurer ...
Während der Benzinpreis im Vergleich zur Vorwoche gesunken ist, hat sich Diesel geringfügig verteuert - dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,906 Euro, das ist ein Rückgang von 1,2 Cent gegen
Handy am Steuer - große Gefahr, aber alltägliches Phänomen / ADAC Verkehrsbeobachtung belegt enorme Dunkelziffer / Menschen wissen um die Gefahr und nutzen dennoch das Smartphone ...
Handyverstöße am Steuer sind nach einer aktuellen Untersuchung des ADAC trotz der hohen Unfallgefahr weiterhin stark verbreitet. Während jährlich rund 400.000 Fälle registriert werden, muss davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist. In einer aktuellen Verkehrs
Weitere Mitteilungen von ADAC
Koalitions-Debatte über Pkw-Maut endlich beenden ...
"Die Maut-Debatte demonstriert wieder eindrucksvoll die Zerstrittenheit der Koalition. Nicht einmal in ihren eigenen Reihen kann sich die Bundeskanzlerin als Gegnerin der Autobahngebühr, durchsetzen", so Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der
Magna Steyr setzt auf Mercedes-Benz Econic NGT ...
9. August 2011. Das von der TU Wien und Magna Steyr in Graz initiiertes Forschungsprojekt "Clean Heavy Duty" ("Umweltfreundliches Nutzfahrzeug") ist mit der Entscheidung zu umweltfreundlicheren Transportlösungen abgeschlossen worden: Der österreichische Konzern, der in Graz auc
Husqvarna bringt Ende des Jahres die Nuda 900 R ...
9. August 2011. Die Verkaufszahlen von Husqvarna sind in den vergangenen Monaten zurückgegangen. Neben Motocrossern und Supermotos will die zu BMW gehörende Marke daher nun auch stärker auf die Straße setzen. Für Ende dieses Jahres ist die Nuda 900 R angekündigt. Sie wird vom Motor der BMW F 8
AvD-Oldtimer-Grand-Prix wieder mit buntem Starterfeld ...
9. August 2011. Rund 600 Teilnehmer aus 20 Ländern und 60 000 Besucher erwartet der Automobilclub von Deutschland am kommenden Wochenende zum 39. AvD-Oldtimer-Grand-Prix (12. ? 14.8.2011) am Nürburgring. Das Starterfeld ist wieder bunt gemischt. Neben außergewöhnlichen und seltenen Sport- und




