Tierschutz: Fraktionen erzielen Minimalkonsens - GRÜNE: Es bleibt noch viel zu tun
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Tierschutz: Fraktionen erzielen Minimalkonsens - GRÜNE: Es bleibt noch viel zu tun
Als "Minimalkonsens" bezeichnet die tierschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Ursula Hammann, die im Umweltausschuss erzielte Einigung der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, CDU und FDP auf einen gemeinsamen Appell an die Landesregierung, die Tierheime und den ehrenamtlichen Tierschutz in Hessen künftig besser zu stellen. Dieser Apell geht auf eine Initiative der GRÜNEN zurück.
Durch diesen interfraktionellen Appell soll der Tierschutz in Hessen verbessert werden. "Im einzelnen soll die Einrichtung einer hessischen Tierhilfestiftung vorangetrieben werden, auch unter finanzieller Beteiligung von Tierfutterherstellern und anderen Unternehmen in diesem Bereich. Außerdem wird die Landesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Mustersatzung für die finanzielle Unterstützung von Tierheimen zu entwickeln. Und schließlich soll es eine Informationskampagne für Menschen geben, die zum ersten Mal einen Hund halten, um deren Kompetenz im Umgang mit Tieren zu verbessern."
DIE GRÜNEN bedauern es, dass sich die Abgeordneten nicht auf eine Chippflicht für alle Hunde einigen konnten, um damit dem illegalen Tierhandel und dem Aussetzen von Tieren Vorzubeugen. "In Sachen Tierschutz bleibt in Hessen noch viel zu tun. Dies reicht von Regelungen zur Registrierung von Hunden und Katzen über die Haftpflicht bis hin zur Gefahrenabwehr", so Ursula Hammann.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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Datum: 16.08.2011 - 13:15 Uhr
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