Martin Burkert: DB kappt Achillesferse der Kundenorientierung Ramsauer muss handeln!
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Leider siegt mal wieder Profitüber Vernunft. Martin Burkert, Vorsitzender der Landesgruppe Bayern und Bahnbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion, erklärt zu den geplanten Kürzungen in den Reiszentren:
Leider siegt mal wieder Profit über Vernunft. Es ist falsch, dass die Deutsche Bahn jeden vierten Reiseberater aufs Abstellgleis stellen will. Ich fordere Konzernchef Rüdiger Grube auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Herr Grube spricht davon, dass die Deutsche Bahn zum Brot und Butter Geschäft zurück muss - das ist die Beförderung von Personen. Dazu gehören die Beschäftigten an den Fahrkartenschaltern und der Kundenservice als Achillesferse der Kundenorientierung.
Die Reise- und Kundeberater werden dringend auch in Bayern gebraucht. Gerade die Pendler und ältere Menschen sind auf die mit Personen besetzten Reisezentren der Bahn an den Bahnhöfen angewiesen. Schon heute gibt es aufgrund der Fehlplanungen der Konzernmanager lange Warteschlangen und Unmut gegenüber den Angestellten. Das muss ein Ende haben, gerade die Angestellten sind die Leidtragenden, obwohl sie nichts dafür können!
Jetzt muss auch der Bundesverkehrsminister Ramsauer handeln, auf die DB AG einwirken und diesen unsinnigen Entschluss rückgängig machen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen! Egal ob als Kundenberater oder als Fahrgast, hier ist die Politik in der Verantwortung.
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Anne Jacobs
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Datum: 22.08.2011 - 10:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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Finanzwesen
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