Bonner Verein hilft in der Finanzkrise mit Vermögens-Check
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Die aktuelle Lage am Finanzmarkt ist unübersichtlich. Bankberater tauchen lieber ab. Die Branche „übt die Vogel-Strauß-Taktik“, kommentiert die Presse. Der GND will die Menschen, die – zu Recht oder gefühlt – um ihr Erspartes bangen, nicht allein im Regen stehen lassen. Deshalb gab der Verein bei den Analysten der Hamburger Statista GmbH ein Desk-Research in Auftrag. Das Ergebnis beleuchtet den Vermögensstatus der Generation 50plus in Deutschland: Ein Großteil der älteren Menschen ist finanziell gut aufgestellt, die Generation 50plus legt ihr Erspartes nach dem Motto „Sicherheit vor Spekulation“ auf die hohe Kante. In Aktien investieren nur wenige, dafür wohnt fast ein Fünftel im eigenen Heim.
Die Nachrichten aus der Wirtschaftswelt verunsichern viele Menschen dennoch. Deshalb ließ der GND zusätzlich ein Ranking von Festgeld, Aktien, Gold oder Immobilien erstellen. Es bewertet insgesamt 13 verschiedene Anlageformen hinsichtlich ihrer Rendite, Sicherheit und Flexibilität – und zwar mit Blick auf vier mögliche Krisen-Szenarien: eine Verschlimmerung der Eurokrise, mögliche Staatspleiten der Euroländer, ein Zerfall der Währungsunion sowie eine so genannte Transferunion mit steigender Inflation.
Am besten schnitt dabei ein flexibler Sparplan ab, am unteren Ende der Skala rangiert die private Lebensversicherung (siehe Tabelle im Anhang und Link: https://www.gndev.de/info-service/vorsorge-finanzen/vorsorgen-absichern/1376407805-eurokrise-vorsicht-beim-vermoegen)
„Unser Gefährdungs-Ranking kann keine klassische Vermögensberatung ersetzen“, erklärt Claudia Rutt. „Die Tabelle liefert jedoch Orientierung im augenblicklich fast undurchschaubaren Dickicht am Finanzmarkt.“ Eine Option ist natürlich immer der unabhängige Finanzexperte, der exakte Analysen der Altersrücklagen vornehmen kann.
Von Walter WarneckeWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 23.08.2011 - 18:34 Uhr
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