Sóller kämpft um das Gold von den Bäumen
Agrarerzeuger im Nordwesten Mallorcas auf neuen Wegen: Orangen und mehr per Mausklick
Pralle Frucht: Orange an einem Baum in Sóller.(firmenpresse) - Jetzt ist es amtlich: Die UNESCO hat das Tramuntana-Gebirge im Nordwesten Mallorcas zum Weltkulturerbe erklärt. Die Auszeichnung des Bergmassivs, das sich mit dem Puig Major, dem höchsten Berg der Insel, bis auf 1.445 Meter erhebt, bedeutet Wasser auf die Mühlen der Sóllerics: Um den traditionellen Landbau auf den Terrassen-Parzellen zu erhalten, die das Bild der nun geadelten Kulturlandschaft prägen, wurde in Sóller bereits vor Jahren darauf gesetzt, Nischen wie den Agritourismus, also Ferien auf dem Bauernhof, den Bioanbau, natürliche Produktionsverfahren und die Internet-Direktvermarktung von Agrarerzeugnissen bis nach Deutschland zu besetzen.
Am Anfang stand Aufbegehren: Die Landwirte und Erzeuger wollten sich nicht damit abfinden, dass die Orangen, die im Tal von Sóller in ungezählten Hainen heranreifen und den Ort reich und berühmt gemacht haben, nicht mehr in die Supermärkte gelangen. Da beim Anbau auf den Terrassen viel Handarbeit erforderlich ist, liegen die Produktionskosten so hoch, dass die Früchte zu teuer für den vom Festland gesteuerten Lebensmittelhandel sind. Nachdem auf vielen Parzellen die Ernten gar nicht mehr eingeholt wurden, haben die Bergdörfler mit „Fet a Sóller“ (Katalan für „Hergestellt in Sóller“) bereits 2006 die erste Direktvermarktungs-Initiative für regionale Erzeugnisse in Spanien aus der Taufe gehoben.
Grundgedanke war es, einen neuen Weg für den Verkauf der Apfelsinen zu entwickeln, von denen in und um Sóller von den frühen Navelinas bis zu den Sommerorangen zehn Sorten heranreifen, angeblich auf mehr als 120.000 Bäumen. „Es kann sein, dass unsere Zitrusfrüchte je nach Erntezeit nicht so schön aussehen, aber sie sind sensationell im Geschmack. Und bei Orangen & Co. kommt es ja vor allem auf die inneren Werte an“, sagt der aus Deutschland stammende Unternehmer Franz Kraus, der die Erzeuger und Agrarkooperationen in Sóller an einen Tisch gebracht und die Markenidee mit ihnen entwickelt hat. „Unsere Zitrusfrüchte werden reif geerntet. Und wir liefern sie Natur belassen, ohne Wachs und ohne Fungizide“, wirbt er.
Ausgehend von der Idee mit den Orangen hat Fet a Sóller ein ganzes Sortiment von Lebensmitteln und Erzeugnissen unter dem Dach der Regionalmarke vereint. Das Logo mit einer lustigen Sonne ziert etwa noch Bio-Konfitüre, Olivenöl, Salz und eine bekannte Speiseeis-Marke. Über das Internet können daneben Honig, Wurst, Käse, Essig, Eingelegtes und viele weitere Produkte bestellt werden, die sonst die Auslagen auf Mallorcas Märkten füllen. Alles wird in kleinen Betrieben in und um Sóller produziert, teilweise eigens für die Regionalmarke. „Wir haben ein Gütesiegel für regionale Qualitätsprodukte geschaffen“, sagt Kraus, der schätzt, dass alles in allem etwa 200 Arbeitsplätze daran hängen.
Auf Mallorca werden einige Erzeugnisse wie das Eis und die Konfitüre erfolgreich auch im Lebensmittelhandel verkauft, in erster Linie vermarktet Fet a Sóller die Produkte aber direkt. Die Initiative betreibt eigene Verkaufsstellen, etwa gleich an der Haltestelle der historischen Tram-Eisenbahn in Sóller, auch werden die Erzeugnisse in Hofläden verkauft. Das wichtigste Segment ist der Internethandel. Geliefert wird in alle deutschsprachigen Länder sowie nach England, in Spanien und auf Mallorca natürlich sowieso. Die Initiative hat nach Angaben von Kraus ein ebenso preiswertes wie umweltfreundliches Logistiksystem aufgebaut, das es ermögliche, Bestellungen in nur fünf bis sechs Tagen in Deutschland auszuliefern.
„Wir hoffen natürlich sehr auf Rückenwind für Sóller durch die Auszeichnung der UNESCO“, sagt Kraus. „Das Tramuntana-Gebirge steht für Mallorcas Reichtum: Natur pur. Hier sprudeln die Quellen, hier kreisen die Mönchsgeier und Steinadler.“ Für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft sei es erforderlich, die Natur- und Umweltschutzbestrebungen noch weiter zu verstärken. Aber es müssten auch wirtschaftliche Perspektiven für die Bergregion bestehen. Nicht nur der Qualitätstourismus müsse gestärkt werden. Wichtig sei es vor allem, das traditionelle Handels- und Wirtschaftsgefüge und den Landbau zu erhalten. „In Sóller hat sich bereits viel verändert. Der Ort stellt die Orangen und den Anbau nun im Marketing und in den Angeboten für die Gäste deutlich mehr heraus. Es wurde bereits eine Orangen-Festwoche installiert, und wir bekommen ein Informationscenter zum Thema Orangen“, freut sich Kraus.
Das Sortiment von www.fetasoller.com ist übersichtlich in zehn Warengruppen gegliedert. Die deutsche Fassung des Webshops umfasst umfangreiche Infos zu Produkten, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Die Preise liegen auf handelsüblichem Niveau, einige Produkte wie die Zitrusfrüchte sind vergleichsweise günstig. Der Geldverkehr wird über eine sichere Verbindung mit der Sparkasse der Balearen abgewickelt, es werden Kreditkartenzahlungen und Überweisungen akzeptiert. Wer will, kann sich von Fet a Sóller auch unverbindlich per Newsletter über Neuigkeiten aus dem „Tal des Goldes“ informieren und in Reisestimmung versetzen lassen. Internet: www.fetasoller.com.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
ernaehrung
gesundheit
direktvertrieb
direktvermarktung
biovertrieb
orangen
zitrusfrueche
mallorca
soller
s-ller
fet-a-s-ller
fet-a-soller
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Fet a Sóller (Katalan für „Hergestellt in Sóller“) will Ökonomie mit Ökologie verbinden. Unter dem Dach der Regionalmarke werden Zitrusfrüchte und hochwertige Lebensmittel direkt vermarktet, die aus Sóller und Umgebung auf Mallorca stammen. Das Gütesiegel wird von zahlreichen Betrieben in Sóller wie „Estel Nou“ (Konfitürenproduktion), „La Luna“ (Wurstspezialitäten) und „Sa Fàbrica de Gelats“ (Eiskremherstellung) genutzt, in denen etwa 200 Arbeitsplätze bestehen, darunter auch für Menschen mit Handicap. Fet a Sóller will zum Erhalt der traditionellen Landbaukultur und von naturnahen Anbauverfahren beitragen, Arbeitsplätze sichern und Wirtschaftsperspektiven eröffnen. Die Waren werden im Lebensmittelhandel auf Mallorca, in eigenen Geschäften der Betriebe, in Verkaufsstellen von Fet a Sóller und über die bereits 2006 eingerichtete Vermarktungsplattform www.fetasoller.com im Internet verkauft. Ideengeber ist der deutsche Unternehmer Franz Kraus. Er stammt aus dem Rheinland und lebt in Sóller. Fet a Sóller firmiert als „Sociedad de Responsabilidad Limitada“ (S.L.), dem spanischen Gegenstück zur deutschen GmbH.
Fet a Soller, SL
c/ Romaguera, 12
07100-Soller - Mallorca - España
Tel. (0034) 971 63 88 39
Tax. (0034) 971 63 17 56
Pressekontakt:
Jens Lintel
Bramscher Strasse 85
D-49088 Osnabrueck
Tel. +49 (0)541 201780
Mobil: +49 (0)160 94446404
Mail: presse(at)fetasoller.com
Web: www.fetasoller.com
Datum: 07.09.2011 - 18:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 475476
Anzahl Zeichen: 5245
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jens Lintel
Stadt:
Sóller, Mallorca
Telefon: 0160/94446404
Kategorie:
Nahrung- und Genussmittel
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 07.09.2011
Diese Pressemitteilung wurde bisher 548 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sóller kämpft um das Gold von den Bäumen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fet a Sóller (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Endlich wieder frische Orangen: Mit den Navelinas, der ersten Sorte, die noch ein bisschen sauer schmeckt, hat jetzt auch auf Mallorca wieder die Ernte der neuen Vitaminspender begonnen. In Sóller, dem Tal der Orangen, dreht sich in den kommenden Monaten alles um die Zitrusfrüchte: Auf mehr als 12
Endlich Eiszeit bei Fet a Sóller: Beliebtestes Eis Mallorcas kommt per Mausklick ...
Es gibt wieder frische Orangen und endlich auch das vermutlich beliebteste Speiseeis von der Insel Mallorca: Im Internetshop „Fet a Sóller“, der naturbelassene Zitrusfrüchte und weitere Delikatessen aus dem Tal von Sóller nach Deutschland liefert, ist die Eiszeit angebrochen: Der Direktversen
Tolle Dinger: Oliven sind lecker, gesund und schmecken nach Sonne ...
Oliven: Es gibt grüne und schwarze, mit Kern oder ohne, sie schmecken süß, sauer oder haben eine bittere Note, man kann sie in Brot backen, Eis, Kuchen und natürlich Öl daraus machen. Es gibt unzählige Olivensorten und zahllose Möglichkeiten, die Früchte des Ölbaums in der Küche zu nutzen.
Weitere Mitteilungen von Fet a Sóller
L.W.C. Michelsen: Kulinarische Highlights im Indian Summer ...
HAMBURG (06.09.11) - Indian Summer. Das bedeutet vor allem letzte warme Tage, die man am liebsten im Freien verbringen möchte. Und auch kulinarisch bietet der Spätsommer wahre Genuss-Highlights. Mit leckeren Salaten, deftigen Gerichten und saftigen Kuchen lässt sich diese Jahreszeit mit allen Sin
„O´zapft is!“ – süße Must-haves fürs Oktoberfest aus der Lauenstein Confiserie ...
Nur noch wenige Tage –der Countdown für die Wiesn 2011 läuft …Wer bereits jetzt an das Oktoberfest denkt, denkt an Bayern, an Dirndl und Lederhosen, an Bier, zünftige Brotzeiten oder an blau-weiße Rauten. Und an Schokolade – denn aus ebendieser sind die neuen Stars aus der Lauenstein Confi
Die 20 Besten der brasilianische Nationalspirituose Cachaça ...
Die Jury bestand auch 2011 wieder aus Sommeliers, Fachleuten der Gastro-Szene und dem wissenschaftlichen Bereich. Jeder der ausgewählten Juroren wurde gebeten, seine 10 Favoriten zu nennen. So kamen 102 Cachaças in die engere Auswahl, aus denen 20 ins Finale gewählt wurden. Die finale Bewertun
Die Yachthafenresidenz Hohe Düne präsentiert nachhaltiges Denken auf dem 6. „Food Market Hamburg“ ...
Kulinarische Vielfalt und nachhaltiges Denken müssen kein Widerspruch sein. Das beweist Sternekoch Tillmann Hahn aus der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Als Küchendirektor elf verschiedener Restaurants vertraut er auf die Frische der heimischen Küche und setzt bei seiner täglichen Arbeit vor alle




