Zukunftsgerechtes Wachstum: 'Das groesste Risiko besteht darin, den Status Quo beizubehalten'
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Zukunftsgerechtes Wachstum: "Das groesste Risiko besteht darin, den Status Quo beizubehalten"
Mit den obigen Worten fasste die Sachverstaendige Vera Weick von der UNEP den erst im Februar dieses Jahres veroeffentlichten "Green-Economy-Report" zusammen. Unterstuetzung erhielt sie dabei von Karl Falkenberg von der Generaldirektion Umwelt der Europaeischen Kommission: "So wie wir jetzt produzieren, fahren wir 2050 vor die Wand". Die SPD-Mitglieder der Kommission stimmten diesen Aussagen voll zu.
Alle Sachverstaendigen waren sich einig, dass das Wirtschaftsmodell "Green Growth" machbar und notwendig ist. Dazu muessten verschiedenste Massnahmen umgesetzt werden. Zu vorderst wurde die Abschaffung umweltschaedlicher Subventionen und die Verbesserung weiterer Lenkungsinstrumente im Bereich von Steuern sowie auch bei Normen und Standards genannt. Der Vertreter der OECD Dr. Felix Huefner stellte hierzu fest, dass Schweden seit Jahren eine CO2-Steuer habe und dennoch vergleichbare wirtschaftliche Wachstumsraten erziele wie Deutschland.
Ohne eine Implementierung der wirtschaftspolitischen Zielstellungen in den anstehenden WTO-Verhandlungen ist der Weg zu einer Green Economy kaum realisierbar. Zudem ist es eines der obersten Ziele der SPD, den Wandel der Wirtschaft hin zu einer Green Economy sozial ausbalanciert und gerecht zu gestalten.
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Datum: 20.09.2011 - 15:30 Uhr
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