"Hunger leidende Menschen nicht vergessen - Erzbischof Robert Zollitsch ruft zu Spenden für Os

"Hunger leidende Menschen nicht vergessen - Erzbischof Robert Zollitsch ruft zu Spenden für Ostafrika auf

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"Hunger leidende Menschen nicht vergessen"

Erzbischof Robert Zollitsch ruft zu Spenden für Ostafrika auf



(pressrelations) -
Freiburg (pef). Mehr als zehn Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. Die Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen dringend Hilfe. "Auch wenn sich das Medieninteresse nach der Sommerferienzeit inzwischen wieder auf andere Themen konzentriert: Die Lage am Horn von Afrika ist nach wie vor dramatisch", erklärte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) am Dienstag (20.) in Freiburg. Während die Finanzsituation in Griechenland, die Zukunft der FDP oder die Dominanz von Bayern München in der Fussball-Bundesliga in Deutschland für Schlagzeilen sorgen, darf der tägliche Kampf ums Überleben so vieler Menschen in Ostafrika nach den Worten des Erzbischofs von Freiburg nicht in den Hintergrund gedrängt werden. "Gerade in diesem Moment behält die Kirche ihre Verantwortung für notleidende Menschen im Blick. Wir rufen bewusst jetzt zu Spenden für die Menschen am Horn von Afrika auf", erklärte Zollitsch, der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist. Die Bischofskonferenz hatte mit Blick auf die Hungersnot in Afrika und den bevorstehenden Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland einen "Benedikt Ostafrikafonds" ins Leben gerufen.

Die katholische Kirche kümmert sich auch dann um hungernde und leidende Menschen in den Krisengebieten dieser Welt, wenn diese nicht mehr jeden Abend in den Fernseh-Nachrichten präsent sind. Vor allem längerfristige, nachhaltige Hilfe steht für sie im Vordergrund. Papst Benedikt XVI. hatte bereits beim Angelusgebet am 17. Juli in Rom zur Solidarität mit den Opfern von Kriegswirren, Hunger und Dürre aufgerufen: "Diese Menschen brauchen in ihrer augenblicklichen Lage wirklich die ungeteilte Aufmerksamkeit der wohlhabenden Nationen." Der Papst warb um Hilfe für die Menschen in Ostafrika. Auch Benedikt XVI. sprach nicht nur die akute Not an, sondern betonte deren längerfristige Ursachen. Es müssten Wege der Überwindung dieser Ursachen gefunden werden.



Der Ostafrikafonds soll zu nachhaltiger Hilfe führen und einen Teil zur Friedensförderung am Horn von Afrika beitragen. Die wichtigste Aufgabe ist dabei, das Überleben der Menschen in den von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Gebieten zu sichern. Damit wird die katholische Kirche in ganz konkreter Weise dem Motto des Papstbesuchs gerecht: "Wo Gott ist, da ist Zukunft".

Ab sofort können unter http://www.benedikt-ostafrikafonds.de oder unter der Hotline : 01805 151 102 Spenden eingezahlt werden. Als kleines Dankeschön erhält jeder Spender auf Wunsch eine persönliche Urkunde mit seinem Namen und der Unterschrift des Erzbischofs von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch. Die Spende kann auch einem Freund oder Familienmitglied gewidmet werden.

- Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum zu den großen der 27 Diözesen in Deutschland. Informationen zur Erzdiözese erhalten Sie unter http://www.erzbistum-freiburg.deAuch der Kurznachrichtendienst "Twitter" bietet Informationen aus dem Erzbistum an - unter http://twitter.com/BistumFreiburg. Ein Medien-Monitor des Erzbistums steht unter http://twitter.com/MeMoEBFRbereit. Bei "Facebook" können sich interessierte Internetnutzer ebenfalls informieren - unter http://www.facebook.com/erzdioezese-freiburg.


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verantwortlich: Robert G. Eberle
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Datum: 20.09.2011 - 16:01 Uhr
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