ARCD begrüßt EU-Bericht für Verkehrssicherheit

ARCD begrüßt EU-Bericht für Verkehrssicherheit

ID: 486331

ARCD begrüßt EU-Bericht für Verkehrssicherheit



(pressrelations) - Bad Windsheim (ARCD) ? Mit ihrem "Bericht zur europäischen Straßenverkehrssicherheit 2011 ? 2020" legen die Abgeordneten im EU-Verkehrsausschuss ein Bündel mit über hundert Empfehlungen und Forderungen an die EU-Kommission vor. "Mancher Vorschlag ist vielleicht nicht gerade neu", sagt Christian Wolf, stellvertretender Generalsekretär des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland, "doch sind viele richtige und wichtige Ansatzpunkte für mehr Verkehrssicherheit enthalten."

Neu ist der Vorschlag, einen Koordinator oder eine Koordinatorin für die Straßenverkehrssicherheit in der EU zu ernennen. Er soll laut Dieter-Lebrecht Koch, Berichterstatter im Verkehrsausschuss, "keine weitere Behörde sein, sondern das Wirrwarr in der europäischen Verkehrspolitik vereinheitlichen". Dazu zählen die Kontrolle der Durchsetzung von beschlossenen Maßnahmen und die Umsetzung der europäischen Charta für Verkehrssicherheit in nationale und regionale Pläne ebenso wie die Harmonisierung der Straßenverkehrsvorschriften und Verkehrsschilder in Europa. Aus Sicht des ARCD müsste der Koordinator vor allem der EU-Kommission und den nationalen Verkehrsministern auf die Finger schauen, wenn wichtige Entscheidungen und Maßnahmen immer wieder verschleppt werden.

Der ARCD begrüßt auch die Forderung der Parlamentarier, innerhalb von zwei Jahren eine einheitliche Definition für die Kategorien "Lebensgefährlich Verletzte", "Schwer"- und "Leichtverletzte" zu erarbeiten, die dann überall in Europa gelten. Nur so wären die Unfallstatistiken der Länder seriös miteinander vergleichbar, um daraus Maßnahmen abzuleiten.

"Hinzukommen müsste die Einführung einer vierten Kategorie, nämlich die der Schwerstverletzten", fordert Christian Wolf. Durch eine verbesserte Notfallmedizin würden heute viele Unfallopfer am Leben bleiben, die vor einigen Jahren noch gestorben wären. Ihre pauschale Einordnung als Verletzte berücksichtige nicht die oft schweren lebenslangen Folgen und die hohen volkswirtschaftlichen Kosten.



Mit Blick auf Risiken durch Fahrer mit gesundheitlichen Problemen fordert der EUVerkehrsausschuss in seinem Papier "einen Augentest für alle Inhaber von Führerscheinen der Klassen A und B alle zehn Jahre sowie für alle über 65-jährige Führerscheininhaber alle fünf Jahre". Auch sollten die EU-Länder eine obligatorische ärztliche Untersuchung für Fahrer "ab einem bestimmten Alter" einführen, um festzustellen, ob diese körperlich, geistig und psychisch nach wie vor in der Lage sind, zu fahren. Offenbar sehen die EU-Parlamentarier in dieser Frage vor allem die nationalen Regierungen am Zug. "Wir werden mit Sicherheit keine gesetzlichen Vorschriften einführen", stellte Berichterstatter und stellvertretender Ausschussvorsitzender Koch in Berlin aus Sicht der EU-Parlamentarier klar. In Deutschland hat Verkehrsminister Ramsauer solchen Plänen bereits eine Absage erteilt. Er setzt auf das Einsichtsvermögen älterer Verkehrsteilnehmer und die Verantwortungsbereitschaft ihrer Ärzte.


Auto- und Reiseclub Deutschland
91427 Bad Windsheim
Telefon 0 98 41/4 09-182
presse@arcd.de
www.arcd.de/presseUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Bundeswirtschaftsministerium unterstützt IT-Start-ups beim Zugang zum US-Markt Europa braucht Wirtschaftskoordination
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.09.2011 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 486331
Anzahl Zeichen: 3443

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 259 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ARCD begrüßt EU-Bericht für Verkehrssicherheit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ARCD - Auto- und Reiseclub Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

ARCD: In sieben Schritten zum winterfesten Auto ...
- Rechtzeitig Reifen wechseln - Frostschutz für Kühlwasser und Scheibenwaschanlage - Türdichtungen mit Pflegesubstanzen behandeln Von O bis O - also von Oktober bis Ostern - lautet eine altbekannte Regel zum richtigen Einsatzzeitraum von Winterreifen. Doch damit ist es nicht

ARCD: Zehn Tipps für eine entspannte Urlaubsfahrt mit Kindern ...
Kinder vor Hitze und Zugluft schützen - Genügend Pausen einplanen - Kalte Tücher gegen Reiseübelkeit Für reisefreudige Eltern bringt es viele Vorteile, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren: genügend Stauraum fürs Gepäck, Flexibilität am Urlaubsort, und man ist an keine festen

ARCD: Günstig am Flughafen parken ...
- Frühbucher-Rabatte übers Internet nutzen - Günstigere Parkplätze in Flughafennähe mit Shuttle-Transfer - "Park, sleep and fly"-Pakete als Alternative Bad Windsheim (ARCD), 1. Juli 2015 - Sein Auto während der Reise am Flughafen zu parken, schlägt schnell ein tiefe


Weitere Mitteilungen von ARCD - Auto- und Reiseclub Deutschland


ZDF-Politbarometer September II 2011 ...
Mehrheit will, dass die EU Griechenland nicht Bankrott gehen lässt Fast jeder Fünfte kann sich vorstellen, die Piraten zu wählen Nach dem Erfolg für die Piratenpartei bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am vergangenen Sonntag können sich jetzt bundesweit insgesamt 19 Prozent vorstellen,

Söder startet Initiative zur Männergesundheit: 'Männer leben länger, wenn sie zur Vorsorge gehen' ...
Bayern startet heute eine Initiative für Männergesundheit und setzt neue Akzente in der Prävention. "Männer leben länger, wenn sie regelmäßig zur Vorsorge gehen", sagte Dr. Markus Söder, Gesundheitsminister, heute beim Auftaktkongress in München. Im Freistaat ist die Lebenserwartu

Aufarbeitung der SED-Diktatur verstärken ...
Wissenslücken über die DDR müssen geschlossen werden In den ersten vier Tagen seit der Eröffnung haben 12.000 Menschen den Tränenpalast besucht. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup): "12.000 Menschen besu

Glühlampenverbot: Stromlotsen zeigen energiesparende Alternativen ...
Von proKlima geförderte Vor-Ort-Termine helfen Haushalten beim Stromsparen In der EU kommt seit dem 1. September 2011 auch die 60-Watt-Glühlampe wegen ihres hohen Stromverbrauchs nicht mehr in den Handel. Viele Verbraucher fragen sich nun, auf welche Alternativen sie setzen sollen. Wer in Hannover

Europa braucht Wirtschaftskoordination ...
Zum Vorschlag eines Bruesseler Sparkommissars von noch EZB-Chefvolkswirt Juergen Stark erklaert der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Michael Roth: Wir erleben derzeit, wohin die einseitigen Spardiktate die von der Refinanzierungskrise betroffenen Laender gefuehrt haben. In Gri


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z