?Diese Kultur ist zu Ende?
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"Diese Kultur ist zu Ende"
Im Interview mit dem manager magazin distanziert sich Rolf Cremer, der neue Präsident der "European Business School", von seinem Vorgänger ? und kündigt die weitere Überprüfung uni-interner Strukturen an
Rolf D. Cremer, der neue Präsident der "European Business School" (EBS) hat sich von Führungskultur und Stil seines Vorgängers Christopher Jahns klar distanziert. "Diese Kultur ist zu Ende", sagte Cremer im Interview mit manager magazin (Erscheinungstermin: 21. Oktober). Cremer ist seit 1. Juni Präsident der EBS. Gegen seinen Vorgänger Jahns läuft seit April ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der Veruntreuung von 180 000 Euro.
Jahns bestreitet die Vorwürfe. Neben dem Skandal um Jahns war die EBS zusätzlich wegen zweckwidriger Verwendung von Fördermitteln für den Aufbau der neuen Jura-Fakultät in Wiesbaden in die Schlagzeilen geraten.
Nach den Affären, so Cremer in dem Gespräch, brauche die EBS jetzt "eine andere Art von Führung". Cremer hat eine Governance-Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Deutsche-Bank-Personalvorstands Ulrich Weiss eingesetzt, die Strukturen und "Interessenkonflikte, wie es sie in der Vergangenheit gab", prüfen und entflechten soll. Als nächsten Schritt kündigte Cremer an, "unser internes Controlling und auch das System, nach dem Aufträge an Berater vergeben werden", überprüfen zu lassen.
Sein Ziel, mit der EBS zu den Top-100-Wirtschaftsunis der Welt aufzusteigen, hat Cremer erneut bekräftigt: "Ich bin überzeugt, dass private Universitäten größere Chancen haben, zu den besten 100 aufzusteigen, als staatliche." Nachdem die EBS einen Termin für die Untersuchung durch den Akkreditierungsverband EQUIS abgesagt hatte, kündigte Cremer die EQUIS-Untersuchung jetzt für Februar 2012 an ? und zeigte sich selbstbewusst: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass es diesmal klappt."
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Datum: 20.10.2011 - 15:30 Uhr
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