Gesundheitsbehörde legt zweiten Bericht zur Gesundheit älterer Menschen in Hamburg vor - Zielkonfe

Gesundheitsbehörde legt zweiten Bericht zur Gesundheit älterer Menschen in Hamburg vor - Zielkonferenz des Pakts für Prävention zu 'Gesund alt werden'

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Gesundheitsbehörde legt zweiten Bericht zur Gesundheit älterer Menschen in Hamburg vor - Zielkonferenz des Pakts für Prävention zu "Gesund alt werden"



(pressrelations) - Hamburg - Frauen achten mehr auf Ernährung als Männer. Ein Klischee? Nicht bei den älteren Menschen in Hamburg. Denn fast drei Viertel der Frauen über Sechzig achten stark auf gesunde Ernährung, bei den Männern 56 Prozent. Chronische Erkrankungen und körperliche Einschränkungen sind hingegen geschlechtsunabhängig im Alltag vieler älterer Hamburgerinnen und Hamburg präsent. Dennoch schätzen sie die eigene Gesundheit und ihre Lebensqualität insgesamt als gut ein und sind mit ihrer Leistungsfähigkeit wie auch mit ihrem Wohnumfeld zufrieden. Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus den Ergebnissen der repräsentativen Befragung von mehr als 1.200 Hamburgerinnen und Hamburgern im Alter von über 60 Jahren ablesen lassen. Diese Ergebnisse wurden jetzt im Bericht "Gesundheit älterer Menschen in Hamburg II" der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) veröffentlicht und werden in der ersten Zielkonferenz des Pakts für Prävention diskutiert.

"Die Menschen fühlen sich in Hamburg im Alter wohl. Auch wenn die chronischen Leiden mit dem Lebensalter zunehmen. Hamburg bietet mit seinen Angeboten in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung eine hohe Qualität. Seniorinnen und Senioren wissen dies zu schätzen und nutzen diese Angebote", so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks zu den Ergebnissen der Befragung. "Wir möchten aber weiter Impulse geben, um in Hamburg möglichst optimale Bedingungen für ein gesundes Altern zu gewährleisten. Dies ist auch ein Ziel der anstehenden Konferenz des Pakts für Prävention. Dazu brauchen wir die Erfahrungen der älteren Hamburgerinnen und Hamburger und es ist deshalb erfreulich, dass sich so viele an der Befragung beteiligt haben."

Einige Ergebnisse im Überblick:
  • 75 Prozent der Befragten nehmen gesundheitsbezogene Vorsorge und Früherkennung ernst und nutzen entsprechende Angebote; Grippeimpfungen stehen dabei hinter der Zahnvorsoge oder der geschlechtsspezifischen Krebsvorsorge an dritter Stelle;
  • 73 Prozent sind Ernährung, Bewegung, Gesundheitsförderung und Prävention wichtig; dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So achten z.B. 71 Prozent der Frauen stark auf gesunde Ernährung, bei den Männern sind es hingegen 56 Prozent;
  • der eigene Gesundheitszustand und die Lebensqualität werden von den Befragten überwiegend positiv eingeschätzt und 77 Prozent mussten im Jahr vor der Befragung nicht stationär behandelt werden;
  • Alkoholkonsum an der Grenze zur Gesundheitsgefährdung ist bei Älteren eher ein Phänomen der oberen Sozialschicht und betrifft etwa ein Viertel der Männer und Frauen darunter gleichermaßen.
Die Ergebnisse der Befragung weisen bezogen auf die ältere Bevölkerung Hamburgs für die Gesundheitsförderung und die Prävention unterschiedliche Perspektiven auf. Zum einen soll Gesundheitsförderung die Gesundheit erhalten und stärken. Zum anderen sollen durch Prävention Krankheiten und Krankheitsfolgen abgemildert oder bestmöglich vermieden werden.



Die Gesundheitsbehörde setzt sich im Pakt für Prävention zusammen mit Partnern und Akteuren aus Hamburg für ein gesundes, kompetentes, selbstbestimmtes und bewegtes Altern ein.

Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks wird die erste Zielkonferenz des Paktes unter dem Motto "Gesund alt werden in Hamburg!" am Mittwoch, den 26.10.2011, um 14:00 Uhr, im Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF), Normannenweg 26 in 20253 Hamburg, eröffnen.

In dieser Konferenz sollen die Ergebnisse der Befragung erörtert und Schlüsse gezogen werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung, wie auch der Bericht "Die Gesundheit älterer Menschen in Hamburg II", stehen im Internet unter http://www.hamburg.de zur Verfügung. Der Bericht ist auch zu beziehen über die BGV, Fachabteilung Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung, unter Tel. 428 37 ? 1999 bzw. per Mail unter gesundheitslotsen@bgv.hamburg.de.


Rückfragen der Medien:

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E-Mail: pressestelle@bgv.hamburg.de
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Datum: 25.10.2011 - 17:00 Uhr
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