Rasanter Anstieg des CO2-Ausstoßes erzwingt Handeln auch in Brandenburg
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Rasanter Anstieg des CO2-Ausstoßes erzwingt Handeln auch in Brandenburg
"Vor diesem Hintergrund verbieten sich jegliche Erwägungen in der Landesregierung, die Klimaschutzziele des Landes aufzuweichen. Im Gegenteil. Die Anstrengungen den CO2-Ausstoß im Land abzusenken müssen deutlich intensiviert werden. Auf den in Brandenburg geplanten Aufschluss neuer Tagebaue muss daher genauso verzichtet werden wie auf den Bau eines Ersatzkraftwerks am Standort Jänschwalde."
AXEL VOGEL erinnerte daran, dass Brandenburg aufgrund der Braunkohleverstromung den höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf und nach NRW den zweithöchsten CO2-Ausstoß aller Bundesländer zu verzeichnen hat. "Hieraus erwächst unserem Land eine besondere Pflicht, den Ausstoß von Klimagasen deutlich zu reduzieren."
Unlängst war eine vom Landeswirtschaftsministerium beauftragte Studie bekannt geworden, die die Erstellung der neuen Energiestrategie des Landes vorbereiten soll. Diese beinhaltet verschiedene Szenarien zur Entwicklung des Kohlendioxidausstoßes. In keinem dieser Szenarien würde die in der alten Energiestrategie 2020 festgelegte Senkung des Ausstoßes auf knapp 23 Millionen Tonnen im Jahr 2030 erreicht.
Mehr zu der Studie des US-Energieministeriums im Internet:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,795806,00.html
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Datum: 04.11.2011 - 15:15 Uhr
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