Merkel muss Mindestlohn-Nachhilfe aus Brüssel ernst nehmen
ID: 513623
Merkel muss Mindestlohn-Nachhilfe aus Brüssel ernst nehmen
"Die Bundeskanzlerin darf das Thema nicht auf die lange Bank schieben. In Sachen Mindestlohn ist Deutschland längst zum Außenseiter in der EU geworden. Es drückt damit die sozialen Standards europaweit und steht auf der Konjunkturbremse. Die verbliebenen Mindestlohngegner in der Regierung haben bislang nicht sachgerecht begründen können, warum in Deutschland nicht funktionieren soll, was in den allermeisten EU-Mitgliedsländern funktioniert.
Aber auch den Befürwortern eines Mindestlohns im Regierungslager muss man genau auf die Finger schauen. Es ist zu befürchten, dass das Geschacher in der Union zu einem katastrophal niedrigen Mindestlohn führt, der die Betroffenen nicht aus dem Niedriglohn-Ghetto herausholt. DIE LINKE besteht weiterhin auf einem Mindestlohn von zehn Euro. Nur so kann gewährleistet werden, dass Menschen in Vollzeitbeschäftigung nicht auf Hartz-IV-Aufstockungsleistungen angewiesen sind und im Alter mit Armutsrenten leben müssen. Das Zaudern der Regierung beweist im Übrigen, dass wir in Deutschland das Recht auf politische Streiks brauchen. Die Interessen der Mehrheit müssen endlich auch Politik werden."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 04.11.2011 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 513623
Anzahl Zeichen: 2309
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Merkel muss Mindestlohn-Nachhilfe aus Brüssel ernst nehmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Rasanter Anstieg des CO2-Ausstoßes erzwingt Handeln auch in Brandenburg ...
Nach Bekanntwerden einer Studie des US-amerikanischen Energieministeriums, wonach der Kohlendioxid-Ausstoß weltweit rasant steigt und 2010 der größte jemals verzeichnete Ausstoß des Klimagases zu verzeichnen war, hat der Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN AXEL VOGEL Konsequenze
Die stellvertretende FDP-Sprecherin KATHRIN KLAWITTER teilt mit: ...
Berlin. Zur Abschaffung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) erklärt FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Der elektronische Entgeltnachweis hätte den Datenschutz verletzt und mehr Bürokratie für den Mittelstand gebracht. Deshalb hat die FDP dieses Projekt immer kritisch gese
Staatsministerin Maria Böhmer zur Zustimmung des Bundesrates zum Gesetz für die verbesserte Anerkennung ausländischer Abschlüsse: ...
Entscheidung gibt der Integration einen gewaltigen Schub und ist ein wichtiger Beitrag zur Wertschätzung der Migranten" "Heute ist ein bedeutender Tag für die Integration in unserem Land: Mit seiner Zustimmung zum Gesetz zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse hat der
Anerkennungsgesetz steht für Willkommenskultur ...
Rechtsanspruch auf zügige Überprüfung der Abschlüsse Der Bundesrat hat am Freitag dem Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen zugestimmt. Hierzu erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichter




