Kultur stellt sich selbstbewusst der Kritik des Bundes der Steuerzahler

Kultur stellt sich selbstbewusst der Kritik des Bundes der Steuerzahler

ID: 518392

Kultur stellt sich selbstbewusst der Kritik des Bundes der Steuerzahler



(pressrelations) - Nationale Identität erwächst vor allem aus dem Kulturleben eines Landes Anlässlich des Besuches des Präsidenten des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, im Ausschuss für Kultur und Medien erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und die zuständige Berichterstatterin Prof. Monika Grütters:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt das nachhaltige Eintreten des Bundestags und der Bundesregierung für die Kultur in Deutschland. Nationale Identität erwächst vor allem aus dem Kulturleben eines Landes. Aus diesem Grund fördert und finanziert der deutsche Staat seine Kultur - zwar mit nur rund 1,67 Prozent aller öffentlichen Haushalte, bzw. mit ca. 9,6 Milliarden Euro jährlich, aber mit nachhaltiger Wirkung: Deutschland, das Land der Dichter und Denker, ist nach wie vor das Land mit der höchsten Theaterdichte der Welt; gleiches gilt für die Museen, Orchester, Literaturhäuser, Archive, Bibliotheken, Festivals.

Die creative industries erreichen in Deutschland mit 2,3 Prozent aller Beschäftigten mehr als die Finanzwirtschaft und sind nach der Automobilindustrie der zweitstärkste Beschäftigungssektor geworden. Die öffentlich geförderte Kultur braucht die kritische Begleitung, auch durch den Bund der Steuerzahler. Aber die gelegentlich polemische Nennung von Einzelprojekten birgt die Gefahr, das Misstrauen gegenüber staatlich geförderter Kultur zu schüren, weil die Grundzüge der Kulturpolitik und ihrer Zusammenhänge fehlen.

Uns Kulturpolitikern im Bundestag ist es in den letzten Jahren gelungen, für einen spürbaren Aufwuchs im Kulturhaushalt zu sorgen. Auch von den allgemeinen Einsparungen ist die Kultur ausgenommen worden - ein erfreuliches Zeichen für die gestiegene Wertschätzung der Kunst und Kultur im Deutschen Bundestag. Der Bund der Steuerzahler sieht dennoch auch in Kultur- und Medienangelegenheiten Einsparpotentiale. Doch mit Einschnitten in die kleinen Kulturbudgets werden keine Haushalte saniert. Vielmehr wird gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich, dass unser kulturelles Erbe ein zentrales sinn- und identitätsstiftendes Element im gesellschaftlichen Diskurs ist, das wir aktiv bewahren wollen.



Der notwenigen auch kritischen Begleitung der öffentlich geförderten Kultur fühlt sich auch der Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag verpflichtet. Zu unserer Gesamtverantwortung in der Kulturpolitik gehört es, immer wieder zu mahnen: Kultur ist keine Ausstattung, die eine Nation sich leistet, sondern eine Vorleistung, die allen zugute kommt. Kultur ist eben kein dekorativer Luxus, sondern ein menschliches Grundbedürfnis. Sie ist ein wichtiger Standortfaktor, vor allem aber ist Kultur für uns Ausdruck von Humanität.


Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf unserer Homepage und in unserem Presse-Twitter-Kanal @cducsupm.
Kurz-URL: http://cducsu.cc/rRK4fg

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF   Rede Außenminister Westerwelles vor dem Deutschen Bundestag zur Verlängerung des 'ALTHEA'-Einsatzes in Bosnien und Herzegowina, 10.11.11
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 11.11.2011 - 14:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 518392
Anzahl Zeichen: 3439

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 221 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kultur stellt sich selbstbewusst der Kritik des Bundes der Steuerzahler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Antibiotikagesetz nicht für Wahlkampf missbrauchen ...
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er

Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar

?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion


Statistisches Bundesamt verleiht Gerhard-Fürst-Preis 2011 ...
WIESBADEN -Für ihre Dissertation zum Thema "On Hospital Competition: Quality, Efficiency, and Ownership" hat Frau Dr. Annika Herr den Gerhard-Fürst-Preis 2011 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhalten. Mit diesem Wissenschaftspreis, der in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen wurde,

Rede Außenminister Westerwelles vor dem Deutschen Bundestag zur Verlängerung des 'ALTHEA'-Einsatzes in Bosnien und Herzegowina, 10.11.11 ...
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Kolleginnen und Kollegen! Das deutsche Interesse an der Stabilisierung von Bosnien und Herzegowina ist unverändert groß. Unser Ziel bleibt ein friedliches, demokratisches, rechtsstaatliches Bosnien und Herzegowina, das aus eigener Kraft in

"Gipfel der Jungen Unternehmer": Ostermannüberreicht Anti-Mindestlohn-Resolution an von der Leyen ...
Berlin, 11. November 2011. Auf der Jahresversammlung des Verbandes Die Jungen Unter­nehmer hat die Bundesvorsitzende Marie-Christine Ostermann an Arbeitsministerin Ursula von der Leyen eine Anti-Mindestlohn-Resolution übergeben. In dem Papier mit der Überschrift "Arbeitsmarkt-Perspektiven fÃ

Elternzeit und Teilzeit in der Elternzeit - formales"Ping-Pong-Spiel"zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ...
Essen, 11. November 2011*****Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamburg hat nach Ansicht des AGAD Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. eine eher überraschende Entscheidung zum Teilzeitbegehren während der Elternzeit getroffen. So wies das LAG Hamburg eine Teilzeitklage


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z