UNESCO-Sperre von Union und FDP: Riesenblamage
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UNESCO-Sperre von Union und FDP: Riesenblamage
Union und FDP haben mit ihren mittlerweile zurueckgenommenen Antraegen, die UNESCO-Mittel aus dem Haushalt des Auswaertigen Amtes wegen der Aufnahme Palaestinas in die UNESCO gaenzlich zu sperren, ein wuerdeloses Schauspiel geliefert. Insgesamt 10,8 Millionen Euro sollten blockiert werden.
Besonders merkwuerdig und blamabel erschien dieses Vorgehen vor dem Hintergrund, dass sich die Koalitionsfraktionen allzu gerne mit Deutschlands Sitz im Weltkulturerbe-Komitee oder ihrem Einsatz fuer die UNESCO-Uebereinkommen bruesten - offensichtlich waren alle bisherigen Aussagen von Union und FDP reine Lippenbekenntnisse. Deutschland hat die UNESCO-Uebereinkommen fuer das Natur- und Kulturerbe, das Uebereinkommen fuer die kulturelle Vielfalt und fuer den Kulturgueterschutz ratifiziert.
Am 11. Juli 2011 war der 60. Jahrestag des Beitritts Deutschlands zur UNESCO. Aussenminister Westerwelle selbst bezeichnet in seinem Grusswort dazu die deutsche Mitgliedschaft in der UNESCO als eine Erfolgsgeschichte. Die Programme und Uebereinkommen der UNESCO geniessen weltweit hoechstes Ansehen.
Sie spielen eine wichtige Rolle fuer die internationale kulturelle Zusammenarbeit, fuer Dialog, Bildung, Emanzipation und den Frieden.
Die SPD begruesst, dass die Regierungsfraktionen dieses blamable Theater beendet und die Antraege in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zurueckgezogen haben. Das Einfrieren der Mittel dieser international bedeutsamen Institution waere ein fatales Signal gewesen und haette dem Ansehen Deutschlands sehr geschadet.
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Datum: 11.11.2011 - 16:00 Uhr
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