30 Jahre Stellwerk Hamm
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30 Jahre Stellwerk Hamm
(Düsseldorf, 11. November 2011) Am 11. November 1981 wurde das Spurplan-Drucktastenstellwerk (SpDrS60) in Hamm durch den damaligen Präsidenten der Bundesbahndirektion Essen in Betrieb genommen.
Das Stellwerk wurde in der Zeit von 1977 bis 1981 erbaut und ersetzte damals sechs mechanische Stellwerke. Die technische Ausrüstung erfolgte durch die Firma Siemens. Insgesamt wurden damals in das Stellwerk 25,2 Millionen DM investiert.
Heute sorgen 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in drei Schichten rund um die Uhr für den reibungslosen Zug- und Rangierverkehr in Hamm. Sie bedienen über ein Stellpult 210 Signale und 180 Weichen für die rund 340 Züge, die jeden Tag Hamm anfahren.
Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt im westfälischen Raum. Hier treffen verschiedene Kursbuchstrecken aufeinander, die Richtung Bielefeld, Münster, Dortmund, Paderborn und Hagen führen. Hamm ist auch Endpunkt der Hamm-Osterfelder Bahn, die eine wichtige Schienenverbindung für den Güterverkehr ist.
Im Schienenpersonenfernverkehr ist Hamm Systemhalt mehrerer ICE- und IC-Linien. Eine Besonderheit stellen die aus zwei Zügen bestehenden ICE aus Berlin dar, die in Hamm geflügelt werden und dann getrennt in Richtung Ruhrgebiet bzw. über die Wupperschiene fahren.
Daneben verkehren im Zweistundentakt zwei IC-Linien zwischen dem Ruhrgebiet und Halle (Saale), einerseits über Hannover nach Leipzig, andererseits als Mitte-Deutschland-Verbindung über Kassel nach Berlin.
Auch die Eurobahn hat ihren Sitz in Hamm und bedient die Strecken zwischen Warburg, Paderborn, Münster, Bielefeld, Düsseldorf und Venlo.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Ansprechpartner zum Thema
DB Mobility Logistics AG
Dr. Michael Brinkmann
Sprecher Nordrhein-Westfalen
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Datum: 11.11.2011 - 17:45 Uhr
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