Die Speerspitze der Gegenreformation?
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Jürgen Rüttgers wandelt auf den Spuren von Johannes Rau und redet dem Wahlvolk nach dem Mund
Auf Focus-Online http://www.focus.de kritisiert der Ex-Grüne Oswald Metzger seinen christdemokratischen „Parteifreund“ in Düsseldorf, der erneut den „Linkspopulisten“ mime. Rüttgers sein in der Union „die Speerspitze der Gegenreformation“ und habe „Probleme mit der Realitätswahrnehmung“. Nach Ansicht von Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de, sind die Manöver des NRW-Ministerpräsidenten sehr durchsichtig: „Ob sein Herz wirklich links schlägt, weiß ich nicht. Ob ihm wirklich etwas an den Arbeitsnehmern im Lande liegt, kann ich auch nicht beantworten. Es ist nur sehr offensichtlich, dass Jürgen Rüttgers nicht ohne Grund auf den Spuren von Johannes Rau wandelt. Er will dadurch seine Position an Rhein und Ruhr stärken. Dass sein Ehrgeiz in Richtung Kanzleramt zielt, halte ich eher für unwahrscheinlich. Die Rolle eines Bundespräsidenten scheint eher nach seinem Geschmack zu sein. Allerdings macht Rüttgers einen Kardinalfehler: Wir brauchen nicht noch mehr Politiker, die dem Wahlvolk nach dem Munde reden, sondern wir brauchen Typen vom Schlage eines Horst Köhler, die uns ermahnen, dass weitere Reformen unablässig sind – zum Wohle der Menschen in diesem Lande.“
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Datum: 23.06.2008 - 14:31 Uhr
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Freigabedatum: 23.06.2008
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