„Bitte recht medientauglich!“ Ein souveräner Auftritt vor Mikrofon und Kamera ist kein Zufall.
Medien, Medien, Medien – wohin man schaut, nichts als Medien. Fernsehen, Internet, Video – überall kommen Kameras zum Einsatz, werden Mikrofone ausgepackt und O-Töne verlangt. Längst müssen sich nicht nur die Vorstände von Dax-Unternehmen der Öffentlichkeit stellen, sondern treten auch Geschäftsführer von kleinen und mittleren Unternehmen, Lokalpolitiker oder Spezialisten für bestimmte Fachgebiete in Talkshows, Verbrauchermagazinen oder politischen Sendungen auf. Dabei ist die Themenvielfalt groß und die Erwartungen nicht minder. Doch zum größten Teil ist nicht der Inhalt des Gesagten relevant, sondern die vielen Aspekte der Kommunikation und Darstellung, die in keine Redevorlage passen. Aussehen, Kleidung, Gestik, Mimik, rhetorische Fähigkeiten, die Kunst, Antworten zu geben und sich und sein Unternehmen oder seine Interessen dabei ins rechte Licht zu rücken. Ein Glückspilz, wer dies von Natur aus kann. Für alle anderen gibt es im Medientraining eine wirksame Methode, um fit für einen öffentlichen Auftritt zu werden.
Dr. Frank Przybylski, Geschäftsführer der DVAK(firmenpresse) - „Grundsätzlich ist ein Medientraining für all jene sinnvoll, die – wenn auch nur hin und wieder – öffentliche Auftritte zu bestreiten haben“, erläutert Dr. Frank Przybylski, Geschäftsführer der Deutschen Vertriebsakademie (DVAK) in Bonn, und führt aus: „Vorstände, Geschäftsführer, Unternehmenssprecher oder Fachleute auf bestimmten Spezialgebieten, die bei besonderen Anlässen – etwa bei Unfällen oder Naturkatastrophen – zu Wort kommen, sollten sich für die Medien fit machen lassen.“ Denn auch wenn solche Leute meistens sehr genau wissen, wovon sie sprechen, ist es noch längst nicht selbstverständlich, dass ihre Botschaft auch beim Zuschauer ankommt „Leider reden Fachleute oft auch Fachchinesisch, benutzen Abkürzungen, die für sie alltäglich sind, von denen andere aber noch nie etwas gehört haben“, weiß Dr. Przybylski.
Darüber hinaus stimmen Auftreten und Aussagen von Menschen, die im Fernsehen zu Wort kommen, oft nicht überein. Ihr Gesamtbild wirkt nicht harmonisch. Erscheinung, Kleidung, Körperhaltung – all das muss in sich und in Kombination stimmig sein, damit das Gesagte auch richtig ankommt. Oft wirken Statements aber aufgesetzt, nicht selten werden Floskeln ohne Inhalt verwendet. „Manchmal wird einem angst und bange, wenn man sieht und hört, wie sich jemand beim Beantworten einer scheinbar einfachen Frage um Kopf und Kragen redet“, so Dr. Przybylski. Nervosität angesichts einer laufenden Kamera ist eine der Ursachen, eine andere ist, dass die wenigsten Menschen in der Lage sind, kurz und bündig auf Fragen von Journalisten zu antworten. Stattdessen: Lange Sätze, Ausschweifungen, unverständliches Fachvokabular. Besonders schlimm wird es, wenn ein Journalist auf Provokation aus ist. Denn, so Dr. Przybylski: „Wenn Sie nicht gezielt geübt haben, wie man in einer solchen Situation souverän bleibt oder schlagfertig kontert, dann sind Sie hoffnungslos verloren. Und das wirkt sich natürlich nicht nur negativ auf Sie selbst aus, sondern auch und vor allem auf das Unternehmen, das Sie vertreten, auf die politische Gruppierung oder die Interessensgruppe, für die Sie stehen. So machen Sie sich angreifbar.“
Die gute Nachricht: Durch konsequentes Üben in einem professionellen Medientraining bekommen Menschen, die regelmäßig vor Mikrofon und Kamera Reden und Antwort stehen müssen, eine ehrliche aber konstruktive Rückmeldung zu ihrem Auftreten. Dafür sorgen erfahrenen Journalisten, die genau wissen, wie ein Interview abläuft und die Fragetechniken von Medienleuten kennen. „Sie müssen bedenken, dass Journalisten viel mehr als andere auf das Drumherum achten, also nicht nur auf das Gesagte, sondern auch darauf, wie es gesagt wird“, verrät Dr. Przybylski. „Es gehört zu ihrer Arbeit, den Gesprächspartner aus der Reserve zu locken, Skandale aufzudecken – auch dann, wenn es augenscheinlich keine gibt. Journalisten sind auf der Suche nach einer ‚Story‘, sie müssen einfach auch mal den Finger in die Wunde legen und jedes Wort auf die Goldwaage legen, sonst wird es für den Zuschauer schnell langweilig.“
So wird im Medientraining der DVAK auch ein besonderer Fokus darauf gelegt, dass man in jeder Situation souverän bleibt, sich nicht provozieren und zu Rechtfertigungen hinreißen lässt. Die Teilnehmer lernen, Situationen richtig einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Des Weiteren bekommen sie eine Rückmeldung zum Erscheinungsbild, zur Kleidung, Körperhaltung, Gestik, Mimik – all die Kleinigkeiten eben, die dazu führen, dass man sich nicht auf den Inhalt einer Aussage konzentrieren kann. Alles in allem ist das Medientraining der DVAK eine Art Spiegel für Entscheider – man muss hineinschauen, wenn man sein Erscheinungsbild sehen und verändern will, und man muss immer wieder hineinschauen, um zu überprüfen, ob man bestimmte Dinge erfolgreich verändert hat.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Deutsche Vertriebs Akademie (DVAK) in Bonn ist branchenübergreifend in Deutschland und dem europäischen Ausland tätig. Ihre Kunden sind sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Großunternehmen bis hin zu internationalen Konzernen. Arbeitsschwerpunkte sind das Vertriebstraining, die Führungskräfteentwicklung und das Kamera- und Interviewtraining. Dr. Frank Przybylski (45), Geschäftsführer der DVAK arbeitet seit 1998 als Trainer, Berater und Coach.
Deutsche Vertriebs Akademie
Dr. Frank Przybylski
Geschäftsführer
Telefon: 0228.82384253
E-Mail: info(at)dvak-gmbh.de
Silke Wiegand
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Telefon: 02235 994 221 oder 0163 6372235
E-Mail: silke.wiegand(at)mehr-als-worte.de
Datum: 22.11.2011 - 11:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 524816
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Frank Przybylski (Geschäftsführer)
Stadt:
Bonn
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Kategorie:
Vermischtes
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