Unterfinanzierung der Hochschulen ist von der Koalition politisch gewollt

Unterfinanzierung der Hochschulen ist von der Koalition politisch gewollt

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Unterfinanzierung der Hochschulen ist von der Koalition politisch gewollt



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"Die Hochschulen sind für diesen Erstsemesteransturm alles andere als gewappnet. Es mangelt an Räumen, an der Ausstattung von Bibliotheken und Mensen sowie an Lehrpersonal. Ein solides Studium ist so nicht mehr gewährleistet", erklärt Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den heute veröffentlichten Erstsemesterzahlen für das Studienjahr 2011, nach denen 2,4 Millionen Studierende an die Hochschulen drängen. Gohlke weiter:

"Die Bundesregierung hat sich nicht verrechnet, sie hat die Unterfinanzierung politisch gewollt. Die doppelten Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht - von Schwarz-Gelb selbst beschlossen - sind schließlich nicht vom Himmel gefallen. Die Bundesregierung hat einen halbherzigen Hochschulpakt verabschiedet, mit dem sie die Studierenden im Regen stehen lässt. Darüber hinaus sieht der Haushalt für 2012 keine bedarfsgerechte Finanzierung der Hochschulen vor.

DIE LINKE fordert daher die Ausfinanzierung aller bestehenden Studienplätze, die Schaffung von mindestens 500.000 zusätzlichen Studienplätzen bis zum Jahre 2015 und das Recht auf freie Wahl des Studiums und des Abschlusses."


F.d.R.: Beate Figgener

Pressesprecher
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drucken  als PDF  Schavan nennt Steigerung der Studienanfängerzahlen 'sehr gutes Zeichen' Studierendenzahlen: Weckruf für die Koalition
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Datum: 23.11.2011 - 14:45 Uhr
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