Bundesministerin Schroeder instrumentalisiert das Thema Zwangsheirat
ID: 529921
Bundesministerin Schroeder instrumentalisiert das Thema Zwangsheirat
Wissenschaftliche Berater ihres eigenen Ressorts werfen Bundesministerin Schroeder vor, die Ergebnisse einer Studie zur Zwangsheirat verzerrt und falsch dargestellt zu haben. Die Kritik der Beiratsmitglieder an der Darstellung der Studienergebnisse ist in jeder Hinsicht gerechtfertigt und findet unsere volle Unterstuetzung.
Der Gastbeitrag der Ministerin in der FAZ offenbart mehr als deutlich, mit welchem ideologischen Verstaendnis sie sich dem Thema Zwangsverheiratung zuwendet. Auch stellt sie in dem Artikel Ergebnisse der Studie sogar falsch dar. So wird ein direkter Zusammenhang zwischen Zwangsverheiratung und der Religionszugehoerigkeit zum Islam beschrieben, der jedoch nicht Gegenstand der Studie war. Diese Instrumentalisierung des Themas Zwangsheirat ist unredlich und schuert Vorurteile.
Aehnlich wie beim Thema Rechtsextremismus bedient Frau Schroeder auch hier ihre ideologische sowie einfache Sichtweise, die unbeeindruckt von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten vorgetragen wird.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.11.2011 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 529921
Anzahl Zeichen: 1692
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 242 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesministerin Schroeder instrumentalisiert das Thema Zwangsheirat"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommt ein Update. 20 Jahre nach der Einführung haben sich das Antidiskriminierungsrecht und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle bewährt. Das AGG leistet einen zentralen Beitrag zu Fairness am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche und im Zivilrecht
Zum Anne-Frank-Tag: Demokratiebildung und Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar ...
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Seit zehn Jahren organisiert das Anne-Frank-Zentrum den bundesweiten Anne-Frank-Tag als Aktionstag an Schulen. Unter dem Motto "Geschichten erzählen" stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenlose Lernmaterialien für Schulen bereit, die den Schülerin
BAföG-Reform muss zum Wintersemester kommen ...
In die Ausbildung junger Menschen zu investieren, fördert auch die Fairness zwischen den Generationen. Gleichzeitig legt es den Grundstein für künftigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum, denn Studierende und Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb muss die BAföG-Reform zu
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Bundesgerichtshof entscheidet Streit über Nachlass des Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld ...
Der für das Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die der Siegfried Unseld-Stiftung eingeräumten Unterbeteiligungen an Gesellschaften der Suhrkamp-Verlagsgruppe nicht in den Nachlass des im Oktober 2002 verstorbenen Verlegers Siegfried Unseld ge
medica mondiale zur internationalen Afghanistan-Konferenz im Dezember in Bonn: Vernachlässigung des zivilen Aufbaus spielt Taliban in die Hände! ...
Wenige Tage vor der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn weist die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale auf die Dringlichkeit hin, das Engagement der internationalen Gemeinschaft endlich auf die Bedürfnisse der afghanischen Bevölkerung und einen verstärkten zivilen Aufbau
Menschenrechtsverletzungen in Syrien strafrechtlich verfolgen ...
"Die in dem Bericht erhobenen Vorwürfe gravierender Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen strafrechtlich untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden", so Annette Groth anlässlich der Veröffentlichung des Berichts des UN-Mensch
STINNER: Aufklärung der Bombardierung in Pakistan dringend geboten (29.11.2011) ...
BERLIN. Zu den Folgen des NATO-Angriffs auf einen pakistanischen Grenzposten erklärt der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Rainer STINNER: Pakistan erwartet absolut zu Recht eine völlige Aufklärung dieses gravierenden Vorfalls. Ein einfacher Ausdruck des Bedauerns wird nicht




