Gabriel, Osterloh und Weil verurteilen Angriff der EU-Kommission auf das VW-Gesetz

Gabriel, Osterloh und Weil verurteilen Angriff der EU-Kommission auf das VW-Gesetz

ID: 533901

Gabriel, Osterloh und Weil verurteilen Angriff der EU-Kommission auf das VW-Gesetz



(pressrelations) -
Der Bundesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) hat am heutigen Montag in einer Resolution die erneute Angriffe der EU-Kommission auf das VW-Gesetz verurteilt.

Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, sagte: "Es ist empörend, dass die EU-Kommission ihren rein ideologisch begründeten Feldzug gegen das bewährte und rechtskonforme VW-Gesetz fortführen will." In einer Zeit, in der die Folgen eines ungezügelten Finanzkapitalismus für alle ersichtlich seien, greife die Kommission damit Regelungen an, die Arbeitnehmer vor Spekulanten schützen sollen. "Man kann nicht immer neue Rettungsschirme spannen und gleichzeitig denjenigen, die das Ganze bezahlen sollen - nämlich den Arbeitnehmern in Europa - in den Rücken fallen."

Der Vorsitzende des VW-Konzernbetriebsrats, Bernd Osterloh, betonte: "Die SPD und insbesondere Brigitte Zypries als damalige Justizministerin haben großen Anteil daran, dass das VW-Gesetz europarechtskonform novelliert wurde und gleichzeitig wichtige Schutzrechte für die rund 500.000 Arbeitnehmer des VW-Konzerns erhalten blieben. Wir wissen, dass wir uns auf den Rückhalt der SPD verlassen können. Es ist bedauerlich, dass die EU-Kommission den europaweiten Belegschaften des VW-Konzerns, die hinter der europäischen Idee stehen, erneut Grund zum Zweifeln an einem sozialen Europa gibt. Wir leben als Europäischer Konzernbetriebsrat diese Idee seit langem und werden uns in ganz Europa gegen den neoliberalen Kurs der EU wehren. Morgen werden Delegationen aller europäischen Standorte und Marken in Wolfsburg erwartet um klar zu machen: Wir lassen uns weder das VW-Gesetz noch den Glauben an ein arbeitnehmerfreundliches Europa von der Kommission zerstören."

Stefan Weil, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, betonte: "Das VW-Gesetz ist gut für Niedersachsen, es ist gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland und es ist gut für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von VW in Europa. Das VW-Gesetz muss bleiben"



Weil kritisierte scharf die Entscheidung der EU-Kommission, erneut gegen das VW-Gesetz zu klagen: "Das ist ökonomisch unsinnig und arbeitnehmerfeindlich. Die EU-Kommission behauptet, sie sorge sich um den freien Kapitalverkehr. In Wirklichkeit handelt es sich bei ihrem Vorstoß um einen neoliberalen Angriff auf das Erfolgsmodell der erweiterten Mitbestimmung bei VW. Wir lassen es nicht zu, dass der hochinnovative und weltweit erfolgreiche VW-Konzern zu einem Spielball unverantwortlicher Finanzinvestoren wird."


Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de
http://www.meinespd.net/Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der digitalen Gesellschaft REINEMUND: Hannelore Kraft soll ihre Hausaufgaben machen (05.12.2011)
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 05.12.2011 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 533901
Anzahl Zeichen: 3171

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gabriel, Osterloh und Weil verurteilen Angriff der EU-Kommission auf das VW-Gesetz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Schwusos: Wir brauchen mehr als Worte im Kampf gegen Homophobie im Sport ...
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei

Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal

Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo


Weitere Mitteilungen von SPD


REINEMUND: Hannelore Kraft soll ihre Hausaufgaben machen (05.12.2011) ...
BERLIN. Zur Forderung der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach einem höheren Spitzensteuersatz erklärt die Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages, Birgit REINEMUND: Die lautstarke Forderung der SPD nach Eurobonds würde die kommunalen Kredite m

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der digitalen Gesellschaft ...
Auf dem SPD-Parteitag in Berlin wurde am Montag, dem 5. Dezember 2011, folgender Leitantrag beschlossen: Kurzfassung: Die SPD will die sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität auch in der "digitalen Gesellschaft" verankern. Ohne gleiche Zug

LINDNER: Das Quorum ist greifbar (05.12.2011) ...
recher WULF OEHME teilt mit: Berlin. FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER erklärte heute vor Medienvertretern in Berlin zum Mitgliederentscheid, zum Bundesparteitag der Piratenpartei sowie zum Bundesparteitag der SPD: Mitgliederentscheid Das Präsidium hat heute noch einmal für eine Be

Neue NRW-Studie soll wichtige Erkenntnisse über Gewalt gegen Polizisten liefern - Innenminister Jäger: 'Wir wollen unsere Polizistinnen und Polizisten ...
W-Polizei wird in einer neuen wissenschaftlichen Studie die nbsp; Gewalt gegen Polizeibeamte intensiv untersuchen. "Alle Polizistinnen und Polizisten können bei einer anonymisierten Befragung ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen im Zusammenhang mit Gewalt gegen Polizisten äußer


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z