Oettinger will Atomenergie in der EU ausbauen: Stresstest fuer Merkel
ID: 538223
Oettinger will Atomenergie in der EU ausbauen: Stresstest fuer Merkel
Die unsaegliche Ankuendigung von Merkels Parteifreund Oettinger, in der EU bis 2030 bis zu 40 neue Atomkraftwerke zu bauen und die Atomenergie weiterhin zu foerdern sowie Subventionen zuzulassen anstatt abzubauen, wie wir es fordern, wird zum Stresstest fuer die Bundeskanzlerin. Jetzt wird sich zeigen, ob sie aus voller Ueberzeugung aus der Atomenergie aussteigen will oder ob dies nur ein wahltaktischer Taschenspielertrick war, um verlorene Waehlerstimmen der atomkritischen Bevoelkerung wieder einzufangen. Sollte die Bundeskanzlerin die Menschen in Deutschland nicht belogen haben, so muss sie ihre gesamten Einflussmoeglichkeiten in der EU geltend machen, damit auch hier an einem Atomausstieg gearbeitet wird. Am Ende wird sonst die Atomkraft noch als wichtiger Faktor angesehen und weiter gefoerdert.
Das Vorgehen Oettingers ist ein Skandal. Er betreibt Energiepolitik von vorgestern und beweist, dass er rein gar nichts verstanden hat. Scheinbar hat er bei dem Thema Fukushima schon jetzt Erinnerungsluecken. Wir haben uns hier im Bundestag mit Japanern aus dem betroffenen Gebiet getroffen. Ihre Berichte waren erschuetternd. Auch Oettinger sollte sich diese mal anhoeren. Wir fordern den EU-Kommissar auf, in das Gebiet von Fukushima zu reisen und dort endlich mal die Augen aufzumachen.
Es war klar, dass die maechtige Atomlobby nach Fukushima nicht aufgibt, sondern nur kurz etwas leiser tritt. Dass sie in Bruessel offensichtlich noch ein solch grossen Einfluss hat, ist sehr bedauerlich, wenn auch nicht ueberraschend. Dies wird sich auch nicht aendern, wenn die einzelnen Mitgliedslaender sich dagegen nicht wehren. Deswegen fordert die SPD-Bundestagfraktion die Bundesregierung auf, voran zu gehen und endlich taetig zu werden, um den Bestrebungen von interessierter Seite, die Atomenergie in der EU wieder staerker salonfaehig zu machen, einen Riegel vorzuschieben.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 12.12.2011 - 13:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 538223
Anzahl Zeichen: 2607
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 274 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Oettinger will Atomenergie in der EU ausbauen: Stresstest fuer Merkel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommt ein Update. 20 Jahre nach der Einführung haben sich das Antidiskriminierungsrecht und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle bewährt. Das AGG leistet einen zentralen Beitrag zu Fairness am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche und im Zivilrecht
Zum Anne-Frank-Tag: Demokratiebildung und Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar ...
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Seit zehn Jahren organisiert das Anne-Frank-Zentrum den bundesweiten Anne-Frank-Tag als Aktionstag an Schulen. Unter dem Motto "Geschichten erzählen" stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenlose Lernmaterialien für Schulen bereit, die den Schülerin
BAföG-Reform muss zum Wintersemester kommen ...
In die Ausbildung junger Menschen zu investieren, fördert auch die Fairness zwischen den Generationen. Gleichzeitig legt es den Grundstein für künftigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum, denn Studierende und Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb muss die BAföG-Reform zu
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Massenentlassungen bei E.on verbieten ...
"Wer Milliardensummen übrig hat, um sich Unternehmen in Krisenländern unter den Nagel zu reißen, der kann auch seine Beschäftigten bezahlen. Die massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen muss verboten und E.on in öffentliche Hand überführt werden", kommentiert Sahra Wagenknecht di
Durban: zu viele Konzerninteressen, zu wenig Klimagerechtigkeit ...
* Attac fordert deutlich frühere Verpflichtungen für Industrieländer und EU Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Ergebnisse der am gestrigen Sonntag beendeten UN-Klimakonferenz von Durban kritisiert. "Verträge, die erst in zehn Jahren greifen sollen, sind zynisch und vÃ
NABU: EU-Vorschlag zur Naturschutzförderung völlig unzureichend ...
d fordert 1 Prozent des EU-Haushalts für das LIFE-Umweltprogramm Berlin/Brüssel - Die Europäische Kommission hat heute in Brüssel ihren Vorschlag für eine Neuauflage des EU-Umweltförderprogramms "LIFE" ab 2014 vorgestellt. Mit jährlich knapp 460 Millionen EUR soll damit der Natur
Wissenschaftlich belegt: Waldbewirtschaftung und Holzverwendung sind der beste Klimaschutz ...
Berlin, 12. Dezember 2011 – Das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Hamburg hat die Klimawirkung der Holznutzung wissenschaftlich untersucht und herausgefunden: Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft leistet einen hohen Beitrag zum Klimaschutz. Prof. Dr. Matthias Dieter, Direktor des Ins




