Rentensysteme in Ost und West muessen vereinheitlicht werden
ID: 541651
Rentensysteme in Ost und West muessen vereinheitlicht werden
Allen vollmundigen Versprechungen der Bundesregierung zum Trotz sind wir bis heute keinen Schritt weiter. Fuer die Ostdeutschen ist die Ueberwindung der unterschiedlichen Rentensysteme eine zentrale Frage. Eine Hau-Ruck-Loesung wuerde jedoch auf eine reale Benachteiligung der Ostdeutschen hinauslaufen. Das ist mit uns nicht zu machen. So lange im Osten 20 bis 30 Prozent weniger verdient wird, muss an der rentenrechtlichen Hochwertung der Ostgehaelter festgehalten werden. Aber die Leute duerfen auch nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag auf eine vollstaendige Klaerung vertroestet werden. Wir brauchen endlich einen Fahrplan zur Vereinheitlichung der Rentensysteme. Die Landesgruppe Ost hat einen Vorschlag in die Diskussion gebracht, nach dem sich die Angleichung der Rentenwerte am Zeitpunkt des Auslaufens des Solidarpaktes II im Jahr 2019 orientieren soll. Bis dahin koennten die teilweise massiven Einkommensunterschiede ueberwunden werden.
Wir wollen ausserdem eine Bund-Laender-Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines "Rentenueberleitungsabschlussgesetzes" auf den Weg bringen. Darin sollen Vorschlaege zur Ausgestaltung eines "Haertefallfonds" formuliert werden, um jenen ostdeutschen Rentnern zu helfen, die bis heute nicht umfassend von der Rentenueberleitung erfasst wurden und auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind.
Eine weitere unertraegliche Gerechtigkeitsluecke wollen wir sofort schliessen. Danach sollen pauschal bewertete Versicherungszeiten beim Rentenanspruch in Ost und West kuenftig keinen Unterschied mehr machen. Dies koennen Zeiten der Kindererziehung sein, der Pflege von Angehoerigen beziehungsweise Zeiten des Zivil- und Wehrdienstes. Es ist nicht zu rechtfertigen, dass ostdeutsche Muetter immer noch eine geringere Anerkennung erfahren als westdeutsche Muetter, wenn beide Frauen in 30 Jahren in Rente gehen. Hier geht es um die Anerkennung ostdeutscher Lebensleistungen. Nach zwei Jahrzehnten, darf hier kein Unterschied mehr gemacht werden.
Kontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 16.12.2011 - 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 541651
Anzahl Zeichen: 2773
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 278 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rentensysteme in Ost und West muessen vereinheitlicht werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommt ein Update. 20 Jahre nach der Einführung haben sich das Antidiskriminierungsrecht und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle bewährt. Das AGG leistet einen zentralen Beitrag zu Fairness am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche und im Zivilrecht
Zum Anne-Frank-Tag: Demokratiebildung und Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar ...
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Seit zehn Jahren organisiert das Anne-Frank-Zentrum den bundesweiten Anne-Frank-Tag als Aktionstag an Schulen. Unter dem Motto "Geschichten erzählen" stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenlose Lernmaterialien für Schulen bereit, die den Schülerin
BAföG-Reform muss zum Wintersemester kommen ...
In die Ausbildung junger Menschen zu investieren, fördert auch die Fairness zwischen den Generationen. Gleichzeitig legt es den Grundstein für künftigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum, denn Studierende und Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb muss die BAföG-Reform zu
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
32 plus 32: SPD fordert eine dauerhafte Klima-schutz-Allianz ...
Zur Debatte im Deutschen Bundestag ueber den Klimaschutzgipfel in Durban erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber: Nach Durban brauchen wir neuen Schwung fuer den Klimaschutz. Wir schlagen eine dauerhafte Klimaschutz-Allianz von 32 europaeischen Staaten (
Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. Prof. Dr. Helmut Steinberger ...
feiert seinen 80. Geburtstag Der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Helmut Steinberger vollendet am 18. Dezember 2011 sein 80. Lebensjahr. Helmut Steinberger gehörte vom 7. November 1975 bis zum 16. November 1987 dem Bundesverfassungsgericht als Mitglied des Zweiten Senats an
Alle repressiven Mittel gegen Rechtsextremismus ausschoepfen ...
Zur Sitzung des Petitionsausschusses erklaeren der Sprecher der Arbeitsgruppe Petitionen Klaus Hagemann und der zustaendige Berichterstatter Michael Gross: Der Petitionsausschuss des Bundestages fordert die Bundesregierung auf, alle repressiven Mittel gegen Rechtsextremismus auszuschoepfen. Eine
Nachwuchsminister gesucht ? und gefunden! ...
Beim Video-Wettbewerb "Minister in 60 Sekunden" des Bundesfinanzministeriums stehen die Gewinner fest. In 60 Sekunden erklären, warum wir den Euro [Glossar] brauchen oder die Frage beantworten, ob sich der Staat mit Schulden finanzieren soll: Dieser Aufgabe stellten sich beim Video-Wet
Jahresbericht zur deutschen Einheit 2011: romantische Lyrik und bedeutungslos ...
Zur Unterrichtung durch die Bundesregierung "Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2011" erklaert die Parlamentarische Geschaeftsfuehrerin der SPD-Bundestagsfraktion Iris Gleicke, Vorsitzende der Landesgruppe Ost der SPD-Bundestagsfraktion: Zu dieser Bundesre




