Neue OZ: Kommentar zur Berlinale
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Ein Wettbewerbsprogramm aus über 20 verschiedenen Kino-Nationen:
In ihrer wichtigsten Sektion stellt sich die Berlinale diesmal
besonders breit auf. Das Festival richtet den Blick auf Orte mit
einer wenig bekannten Filmproduktion und schaut auf aktuell
diskutierte Länder wie Ungarn, Griechenland und China. Ihrem Ruf als
ebenso entdeckungsfreudige wie politische Festivalmacher werden die
Organisatoren um Berlinale-Chef Dieter Kosslick auch in der 62.
Ausgabe des Formats gerecht.
Zudem kann die Berlinale mit Superstars auf dem roten Teppich
punkten, ohne dabei schon im Voraus das selbst gesteckte Niveau zu
unterschreiten: McGregor und Fassbender in einem Soderbergh-Thriller,
Tom Hanks in Foers "Alles ist erleuchtet" - da hätten auch die
Konkurrenz-Festivals zuschlagen können. Zuguterletzt pflegt Kosslick
die guten Kontakte, bindet internationale und einheimische Könner wie
Zhang Yimou, Petzold und Schmid an sich und präsentiert erprobte
Preisträger wie Hoss und Minichmayr. Fazit: eine runde Sache.
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Datum: 20.01.2012 - 22:00 Uhr
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