Stärkekartoffeln in die Maislandschaften Wettbewerbsfähigkeit durch verbesserte Selektion
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Stärkekartoffeln in die Maislandschaften Wettbewerbsfähigkeit durch verbesserte Selektion
Normalerweise werden Kartoffeln über die Mutterknollen vermehrt, doch um einen Zuchtfortschritt zu erreichen, müssen die Pflanzen blühen und gekreuzt werden. Dazu werden nun vorhandene Sorten aus den jeweiligen Zuchtprogrammen der Institute gekreuzt. Die Forscher wollen so im Rahmen einer Studie herausfinden, in welchen Pflanzen hohe Stärkegehalte und eine vermehrte Widerstandfähigkeit lokalisiert sind. Deshalb sind sie derzeit auf der Suche nach sogenannten molekularen Markern. Diese Marker zeigen an, welche Pflanzen zur Nachzucht selektiert werden sollten.
Die Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Stärkekartoffeln steigt unter anderem dann, wenn die Kosten zur Krankheitsbekämpfung gesenkt werden können. Wenn diese Resistenzen einhergehen mit einer gleichzeitig hohen Ausbeute an Stärke, wird der Kartoffelanbau im Vergleich zu Mais und Zuckerrüben wirtschaftlich attraktiver. Das könnte ein Beitrag zu einer abwechslungsreicheren Fruchtfolgegestaltung sein und die Maislandschaften rund um Biogasanlagen auflockern.
Friederike Heidenhof, www.aid.de
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
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53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
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Datum: 08.02.2012 - 15:45 Uhr
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