Durch Regionalvermarktung: Zukunftschancen Bayerns stärken
Immer mehr Verbraucher greifen zu regionalen Lebensmitteln. Der BDS Bayern unterstützt den Vorstoß von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner für ein regionales Siegel. „Die Produkte aus der Region zu kaufen, ist nicht nur ökologisch nachhaltiger, sondern stärkt auch mittelständische Produzenten und Händler vor Ort“, erklärt Ingolf F. Brauner, Präsident des BDS Bayern. Der BDS schlägt vor, diesen Vorstoß um ein Siegel für regionale Dienstleistungen noch schlagkräftiger zu machen.

(firmenpresse) - MÜNCHEN. Produkte aus allen Regionen Bayerns sollen in Zukunft schnell, flächendeckend und leicht erkennbar den Weg über die Ladentheken finden. Um dies zu unterstützen, plant der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner die Einführung eines bayerischen Qualitätssiegels. Damit kann der Verbraucher in Zukunft darauf vertrauen, dass dieses Produkt wirklich aus heimischen Gefilden stammt. Das Siegel soll auf dem bereits bestehenden Siegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ aufbauen. Zwei Millionen Euro will das Ministerium ab 2013 hierfür bereit stellen.
Der Präsident des Bundes der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. Ingolf F. Brauner unterstützt den Vorstoß: „Der Minister setzt damit ein positives Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft. Auch für uns Selbständige ist nachhaltiges Wirtschaften ein Grundpfeiler unseres unternehmerischen Handelns. Je mehr regionale Akteure wir haben, die sich für die positive Entwicklung ihrer Heimat einsetzen, desto besser“, so Brauner.
Eine erhöhte Nachfrage nach lokalen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen stärkt Wirtschaftskreisläufe vor Ort, sichert Arbeitsplätze in der Region und schont zugleich die Umwelt. „Die Vermarktung regionaler Erzeugnisse, beispielsweise über Bauern- oder Wochenmärkte, belebt auch die Ortskerne und den innerstädtischen Einzelhandel. Regionale Vermarktung trägt damit auch dazu bei, dass Bayerns Städte und Dörfer lebendig und lebenswert bleiben“, sagt Brauner.
Der BDS-Präsident kann sich sogar noch mehr vorstellen: „Eine Idee wäre, das Siegel für Lebensmittel insgesamt auf lokale Produkte und Dienstleistungen auszudehnen.“ So könnten regionale Wirtschaftskreisläufe insgesamt gestärkt werden. „Jeder nachhaltig wirtschaftende Produzent und Dienstleister könnte damit vermeintlichen Schnäppchenangeboten über Plattformen wie my.hammer.de oder Groupon ein regional verankertes Qualitätssiegel entgegensetzen, mit dem sich die Verbraucher vor Ort identifizieren könnten. Das wäre insgesamt ein Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung, in die wir Selbständige in Bayern uns gerne einbringen“, so Brauner abschließend.
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Datum: 24.04.2012 - 11:22 Uhr
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