Anteil der „Exoten“-Fonds steigt stark an
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Während die Emissionstätigkeit in einzelnen Segmenten bei Geschlossenen Fonds fast zum Erliegen kommt, bleiben die Emissionen bei den sogenannten „Exoten“-Fonds konstant. Die Folge: Der Anteil dieser Fonds nimmt deutlich zu.
Im Jahr 2010 kamen insgesamt zwölf „Exoten“-Fonds an den Markt. Das entsprach einem Anteil von 3,8 Prozent an der Anzahl der insgesamt emittierten Fonds. Im vergangenen Jahr stieg dieser Anteil bereits auf fast Fünf Prozent (13 Fonds). Im ersten Quartal dieses Jahres wurden bereits sieben „Exoten“-Fonds emittiert. Damit ist jeder zehnte neue Fonds in diesem Jahr ein „Exot“.
Warum können sich die Exoten-Fonds der allgemeinen Emissionsflaute im Markt der Geschlossenen Beteiligungen entziehen? Während „klassische“ Segmente wie Immobilien- oder Energiefonds wesentlich stärker in Konkurrenz zu anderen Kapitalanlageprodukten wie Zertifikate oder Investmentfonds stehen und dementsprechend stärkeren Nachfrageschwankungen unterliegen, gibt es im Bereich der „exotischen“ alternativen Investments kaum Konkurrenz von herkömmlichen Kapitalanlageprodukten. Aus diesem Grund ist die zwar überschaubare Nachfrage in diesem Segment vergleichsweise konstant. Einschränkend ist jedoch noch anzumerken, dass die reinen Emissionszahlen kaum Auskunft über tatsächliche Platzierungserfolge und die Performance der Fonds geben.
Von den in diesem Jahr emittierten Geschlossenen Beteiligungen zählt Scope die folgenden als „Exoten“:
- Pretagus - Diamant Fonds (Investitionsgegenstand: Diamenten)
- publity Performance plus Fonds Nr. 1 (Notleidende Kredite)
- Oikocredit - Ecumenical Development Cooperative Society U.A. (Kredite in Emtwicklungsländer)
- Fidentum - LombardClassic 2 (Lombardkredite)
- WeGrow - KiriFonds Deutschland 2 (Baumplantage)
- Brain Capital - Dritte Brain Capital (Studentenförderung)
- Hanseatisches Fußball Kontor - FTR 2 (Transferrechte)Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 25.04.2012 - 15:31 Uhr
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