Bund will deutsche Solarzellen erst zerstoeren und dann retten
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Bund will deutsche Solarzellen erst zerstoeren und dann retten
Erst drastisch kuerzen, um dann massiv zu foerdern, diesen
industrie- und forschungspolitischen Nonsens vollzieht die Bundesregierung aktuell bei der Photovoltaik. Nach der erheblichen Absenkung der Einspeiseverguetung, sollen nun "als Angebot an die deutsche Photovoltaik-Industrie" die Forschungsfoerderung ausgebaut und Foerderantraege ueber mehr als 75 Millionen Euro bewilligt werden. Die "Fertigung ganzer Module in Deutschland und Europa" sei "eine aussichtsreiche Option", teilte das Bundesforschungsministerium jetzt auf SPD-Anfrage mit.
Die Bundesregierung traeumt dabei offensichtlich von einem Markt, den sie in Deutschland hoechst selbst zum Erliegen gebracht hat. Mehr als eine viertel Milliarde Euro an Forschungsfoerderung fliessen beziehungsweise flossen seit 2010 an Unternehmen, Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen. Zu welchen Ergebnissen dies gefuehrt und wie eine Verwertung des gewonnenen Know-hows in Deutschland sicherstellt werden soll, konnte Bundesregierung dagegen auf Nachfrage der SPD-Fraktion nicht beantworten. Die Unternehmen stuenden nun in der Verantwortung, mit der staatlichen Hilfe neue Photovoltaik-Technologien zu entwickeln und neue Exportmaerkte zu erschliessen.
Das Hue und Hott bei der Foerderung der Photovoltaik ist leider ein Negativbeispiel dafuer, wie die Energiewende unter Schwarz-Gelb gruendlich misslingt und noch dazu viel Geld kostet.
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Datum: 07.05.2012 - 15:00 Uhr
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