Neues Deutschland: Post an Kristina Schröder: Ihr doch egal
ID: 635084
nun all die 24 176 Namen lesen, die sie - eingewickelt in grünes
Schleifenband - gestern von einem Kritikerinnenbündnis überreicht
bekam. Warum sollte sie? Renate Künast oder Jürgen Trittin kennt sie
ja und Andreas Büttner aus Kamenz oder Anne Kathrin Müller aus Mainz
dürften ihr doch egal sein. Vielleicht ist der Realitätsverlust
dieser jungen Frau ja schon so groß, dass sie sich sagt: Viel Feind,
viel Ehr', und sich in der fortgesetzten Kritik an ihrem Frauen- und
Familienbild sonnt. Wer weiß das schon? Leider ist aber die Art und
Weise, wie sie ihr Amt nicht ausübt, alles andere als der harmlose
Zeitvertreib einer kindlich unerfahrenen, karrieresüchtigen
Konservativen. Wenn man ihr nur Stillstand bei der Lösung dieser
Probleme vorwerfen müsste - geschenkt! Aber ihr Nichtstun bewirkt
viel mehr: Mit jedem Tag, an dem sie ihre dümmlichen Theorien von
Flexiquoten oder feministischen Rollendiktaten in Mikrofone sprechen
oder auf Papier drucken lassen darf, verschlechtern sich die Chancen,
hierzulande endlich gerechte Löhne oder familienfreundliche
Arbeitsbedingungen flächendeckend herbeizuführen. Gleichzeitig
vergrößern sich die Aussichten für Frauen, in Altersarmut zu geraten,
und die für Kinder, nicht gut betreut zu werden. Nein, die
Bundesfamilienministerin macht keinesfalls freiwillig einer anderen
Person den Weg in ihr Amt frei, nur weil es Tausende von Menschen von
ihr fordern. Aber es ist trotzdem schön, dass wir wieder einmal
darüber gesprochen haben.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.05.2012 - 18:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 635084
Anzahl Zeichen: 1823
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 161 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: Post an Kristina Schröder: Ihr doch egal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu den Dispozinsen ...
Nun verweisen die Kreditinstitute darauf, dass man beim Dispo ein höheres Risiko habe als bei Ratenkrediten. Komisch nur, dass das durchschnittliche EU-Zinsniveau unter dem deutschen liegt - wo doch die deutschen Verbraucher im Vergleich zu anderen Europäern besonders gut dastehen. Da wird es
Anwalt Frankfurt - EuGH: Rechtsprechung zur Stellenbewerbung ...
Der Europäische Gerichtshof hat die Frage, ob ein abgelehnter Stellenbewerber einen Anspruch auf Auskunft gegen den potentiellen Arbeitgeber hat, in einer aktuellen Entscheidung verneint. Jedoch kann eine verweigerte Auskunft im Einzelfall ein Indiz für eine Diskriminierung sein und muss sich der
Einführung der ?Herdprämie? - GRÜNE: Betreuungsgeld schafft falsche Anreize ...
aktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN spricht sich gegen die Einführung des als "Herdprämie" bekannt gewordenen Betreuungsgeldes aus. "In Zeiten knapper Kassen müssen klare Prioritäten gesetzt werden. In der Familienpolitik bedeutet das, dass der Ausbau der Infrastruktur für eine qu
Herrmann begrüßt Haftstrafe für Neonazi Wiese ...
Innenminister Joachim Herrmann begrüßt Haftstrafe für Rechtsextremisten Wiese: "Hohes Strafmaß für unverbesserlichen Neonazi gerechtfertigt ? klares Signal gegen Rechtsextremismus" Innenminister Joachim Herrmann hat die Verurteilung des vorbestraften Neonazis Martin Wiese zu einer H




