Spiel gegen Diskriminierung gewinnt europäischen Innovationspreis von DB Schenker Logistics
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Spiel gegen Diskriminierung gewinnt europäischen Innovationspreis von DB Schenker Logistics
Systematische Suche nach neuen Lösungen für das Netzwerk
(Berlin/Essen, 16. Mai 2012) Mit einem Spiel gegen alltägliche Diskriminierung haben zwei Mitarbeiterinnen aus Schweden den ersten europäischen Innovationspreis von DB Schenker Logistics gewonnen. Auf den zweiten Platz kam eine Marketing-Toolbox, den dritten Platz belegte ein spezielles elektronisches Dokumentenmanagement für die Spedition. Eine Jury aus DB Schenker-Führungskräften hatte die Sieger aus den letzten zehn preiswürdigen Ideen in geheimer Wahl ermittelt. Mitarbeiter aus mehr als 30 europäischen Landesgesellschaften konnten sich an dem vom Ressort Landverkehr initiierten Wettbewerb beteiligen. 28 Innovationen waren, auch mit Unterstützung von Kunden, nominiert worden, die besten zehn kamen in die Endrunde.
"Wir haben im Rahmen unseres Innovationsmanagements die Vorschläge gesucht, die unser Netzwerk weiter stärken und sich übertragen lassen", erklärte Karl Nutzinger, als Mitglied des Vorstandes der Schenker AG verantwortlich für den Landverkehr, bei seiner Laudatio auf der Zeche Zollverein in Essen. "Viele Ideen, die wir bei DB Schenker entwickelt haben, sind mittlerweile Industriestandard. Wir suchen gezielt nach Innovationen, mit denen wir uns weiter vom Wettbewerb abheben und die unseren Kunden Mehrwert bringen. Gleichzeitig zeigen wir, dass sinnvolle Veränderung in den Abläufen des Netzwerkes wichtiger Teil unserer Kultur ist."
Der Wettbewerb war im vergangenen Jahr vom europäischen Management-Team als neues Element des Innovationsmanagements ins Leben gerufen worden. Für ihre in der schwedischen Landesorganisation von DB Schenker Logistics bereits umgesetzte Idee, spielerisch Diskriminierung im Berufsalltag bewusst zu machen, erhielten Ulla Ahrlin und Yvonne Prokopek 15.000 Euro. 10.000 Euro gingen an Thorsten Meffert, dessen Marketing-Toolbox schon von der deutschen Organisation bei der Verkaufsunterstützung genutzt wird. Radim Chval erhielt für das von ihm entwickelte Dokumentenmanagement, das bei der österreichischen Landesorganisation erfolgreich eingesetzt wird, eine Prämie von 5.000 Euro.
Führungskräfte aus ganz Europa hatten an der Präsentation der besten zehn Innovationen teilgenommen; sie konnten prüfen, wie sich die in einzelnen Ländern bewährten Innovationen europaweit übertragen lassen. Unter den Vorschlägen waren Telematik-Lösungen für temperaturgeführte Transporte und die Verfolgung von Wechselbrücken, Zahlungslösungen für Onlinekäufe, die mit dem Europäischen Verpackungspreis ausgezeichnete Raubox und ein neues Auswahlverfahren für Trainees.
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Datum: 16.05.2012 - 12:30 Uhr
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