AHRENDT: Rechtsextremismus unter Jugendlichen ist alarmierend – Ausbau von Präventionsmaßnahmen

AHRENDT: Rechtsextremismus unter Jugendlichen ist alarmierend – Ausbau von Präventionsmaßnahmen dringend notwendig

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AHRENDT: Rechtsextremismus unter Jugendlichen ist alarmierend – Ausbau von Präventionsmaßnahmen dringend notwendig



(pressrelations) - BERLIN. Zur gestern veröffentlichten Studie über Gewalt und rechtsextremistische Einstellungen unter Jugendlichen erklärt der Extremismusexperte der FDP-Bundestagsfraktion und Christian AHRENDT:

Die vom Kriminologischen Institut Niedersachsen veröffentlichte Studie zeigt, wie wichtig die unnachgiebige und konsequente Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus ist.

Eine weitere erschreckende Erkenntnis ist, dass Rechtsextremisten bei der Rekrutierung von Jugendlichen zunehmend erfolgreicher sind. Dies verwundert nicht, wenn man sich das unzureichende Angebot der Präventionsmaßnahmen anschaut.

Aufklärungsprojekte und Informationsbroschüren sind gut, reichen aber lange nicht aus, um Jugendliche vor dem Abrutschen in die rechtsextreme Szene zu bewahren. Rund 4,9 Prozent der Jungen sind Mitglied einer rechtsextremen Gruppe oder Kameradschaft. Das zeigt den dringenden Handlungsbedarf.

Im Klartext: Es müssen endlich die Ärmel hochgekrempelt werden und Jugendlichen vielfältige Freizeitaktivitäten in Sportvereinen, Jugendclubs sowie in anderen Jugendeinrichtungen geboten werden.


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Datum: 18.03.2009 - 18:51 Uhr
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