Bundesinitiative: Regierung schaut Finanzberatung intensiver auf die Finger

Bundesinitiative: Regierung schaut Finanzberatung intensiver auf die Finger

ID: 80304

Bundesinitiative: Regierung schaut Finanzberatung intensiver auf die Finger



(pressrelations) - Die Bundesregierung hat mit dem Start der neuen „Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen“ die Finanzberatung in Deutschland ins Visier genommen. Ziel des Verbraucherministeriums ist, im Zeichen der Finanzkrise den Kundenschutz zu stärken. Erste Gesetzentwürfe sind in Arbeit, um neue Standards für Beratungsleistungen durchzusetzen. Dabei orientiert sich die Regierung beispielsweise an Vorlagen aus den Niederlanden. Dort sind entsprechende Regelungen seit Januar 2009 wirksam. Auf Anforderungen wie diese sind viele Kreditinstitute jedoch nicht vorbereitet.

Das Verbraucherschutzministerium fordert von den Finanzdienstleistern bereits jetzt, Mindestanforderungen an die Beratungsqualität sicherzustellen. Der Qualitätsaspekt bedeutet für die Banken zugleich den Schlüssel zum langfristigen Markterfolg. Anbieter, die über die kommenden gesetzlichen Anforderungen hinaus frühzeitig neue Standards in der Beratungsqualität setzen, werden sich von den Wettbewerbern positiv abheben. Eine verstärkte Differenzierung über Qualität wird damit zum Erfolgskriterium einer langfristigen Beziehung im Privatkundengeschäft.

Um ihr Leistungsangebot entsprechend zu verbessern, stehen die Finanzdienstleister vor der Aufgabe, die notwendige Sensibilität für Qualität institutsweit sicherzustellen.

Die dafür erforderlichen Schulungsmaßnahmen in der Vertriebsqualifizierung sollten mit neuen Ansätzen in den Zielvereinbarungen verknüpft werden. Damit wird eine wichtige Motivationsbasis geschaffen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Mitarbeiter mit Hilfe von Finanzplanungstools technisch zu unterstützen. So lässt sich beispielsweise mit Blick auf das Zeitmanagement eine effizientere Beratungsarbeit sicherstellen.

Gleichzeitig gilt es, den Beratungsaufwand sinnvoll zu kontrollieren. Im gehobenen Kundensegment ist eine bedürfnisorientierte Beratung vergleichsweise einfach zu realisieren, da dem Aufwand in der Regel ein entsprechender Ertrag gegenübersteht. Im Mengengeschäft sind dagegen andere Strategien gefragt. Der Kostenaufwand für die neuen Qualitätsanforderungen lässt sich beispielsweise durch sorgfältig geplante Beratungsprozesse und den Einsatz von Tools ausbalancieren. Darüber hinaus kommen alternative Konzepte, wie zum Beispiel Honorarberatungen, in Betracht.



Alle Strategieansätze stehen dabei unter dem Gebot großer Transparenz. Die Sicht der Rechtsprechung auf diesen Aspekt ist nach der jüngsten Entscheidung des Bundesgerichtshofs noch einmal deutlich konkretisiert worden. Demnach müssen Banken ihre Kunden über die eigenen Provisionen informieren, sonst droht Schadenersatz. Die geforderte Offenheit bietet für die Institute gute Chancen, die eigenen Provisionsmodelle auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere die Relationen zwischen Abschluss- und Bestandsprovisionen verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit.


Kontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor
Tel.: +49 (0) 40 22703-7787
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Postbank: Rezession trifft Branchen unterschiedlich stark BBC.com setzt auf iq media marketing
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.03.2009 - 13:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 80304
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 374 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesinitiative: Regierung schaut Finanzberatung intensiver auf die Finger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Steria Mummert (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

E-world 2014: Steria Mummert Consulting rüstet Energieversorger für die Zukunft ...
Hamburg, 20. Januar 2014 - Steria Mummert Consulting präsentiert seine Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Energiebranche auf der E-world 2014, die vom 11. bis 13. Februar in Essen stattfindet. Im Mittelpunkt stehen dabei Anwendungen für die EU-Richtlinien EMIR, REMIT und MiFID. Z

Vertrauensverlust: Versicherer investieren in Beschwerdekanäle ...
Versicherungskunden in Deutschland sollen sich bei Beschwerden besser aufgehoben fühlen. 70 Prozent der Assekuranzen investieren bis 2016 massiv in das Beschwerdemanagement. Gleichzeitig wollen sie ihre Kunden häufiger aktiv nach ihrer Meinung über Service und Leistungen befragen. Das sind Erge

Festnetz weiterhin unverzichtbar ...
Surfen und Telefonieren per Festnetz wird es noch eine ganze Weile geben. Mit 51 Prozent tragen Sprach- und Datenübertragungen per Festnetz aktuell noch immer den größten Teil zum Gesamtumsatz mit Telekommunikationsdiensten bei. Der Mobilfunksektor holt nur langsam auf. 2012 wurden 41,3 Prozent


Weitere Mitteilungen von Steria Mummert


Erfolgreich den Liquiditätsengpaß meistern ...
Konfrontiert mit der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise ergreifen derzeit viele Unternehmen Maßnahmen, die Überreaktionen gleichkommen: Sie kappen externes Budget und stellen Beratungs- und Dienstleistungsverträge auf Null. Oft fatale Schritte, die häufig nicht einmal von kurzfristigem Erfolg

BBC.com setzt auf iq media marketing ...
ort übernimmt die iq media marketing gmbh die Vermarktung des europaweit größten Online-Nachrichtenanbieters BBC.com im deutschsprachigen Raum. BBC.com verzeichnet alleine in Deutschland 15,8 Mio. Page Impressions (PIs) und ca. 977.000 User*. Erweitert um Österreich und die Schweiz erreicht BBC.

Postbank: Rezession trifft Branchen unterschiedlich stark ...
Dass sich Deutschland in einer der schwersten Wirtschaftskrisen seit Jahrzehnten befindet, ist unbestritten. Doch sind alle Zweige der deutschen Wirtschaft von der globalen Rezession gleichermaßen betroffen oder können sich manche dem Abschwung entziehen? Die Analyse der Volkswirte der Postbank ei

Anrechnung der Gewerbesteuer nicht verfallen lassen ...
Zürich/Rothenburg ob der Tauber, den 26.03.2009 - Einzelunternehmern und Gesellschaftern einer Personengesellschaft kann eine Gesamtsteuerbelastung drohen, die deutlich über dem Höchstsatz der Einkommensteuer liegt. „Dieses Risiko besteht immer dann, wenn die vom Unternehmen gezahlte Gewerbeste


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z