„Wuppertal ist die Heimat der hier lebenden Migranten“

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ID: 96025

CDU-Fraktionschef Bernhard Simon zum ersten Integrationsbericht der Bundesregierung




(firmenpresse) - Die Integration von Zuwanderern in Deutschland tritt auf der Stelle. Dies geht aus dem ersten Integrationsbericht hervor, den die Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) jetzt vorstellte. Einwanderer sind doppelt so häufig arbeitslos, erhalten doppelt so häufig staatliche Unterstützung und sind doppelt so häufig kriminell wie vergleichbare Altersgruppen der Deutschstämmigen.

„Der Integrationsbericht liest sich auf den ersten Blick unzweifelhaft negativ. Dies liegt aber zu einem Großteil auch an einer über weite Strecken fehlgeleiteten Integrationspolitik in früheren Jahren, die ideologische Multi-Kulti-Träumereien mit ernsthaften Angeboten an Migranten verwechselt hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Union lange Zeit zu wenig Pragmatismus an den Tag gelegt hat“, sagt Wuppertals CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon. „Unser nordrhein-westfälischer Integrationsminister Armin Laschet von der CDU hat daher zu Recht davon gesprochen, dass wir uns beim Thema Integration in einem riesigen Nachholprozess befinden. Wir werden in Wuppertal diese Aufgabe mit Entschiedenheit anpacken“, betont Simon.

Die Basis eines friedlichen Zusammenlebens der Menschen aus 160 Nationen in Wuppertal liege darin, dass niemand ausgegrenzt werde und man sich auf einer gemeinsamen festen Wertebasis bewege. „Der Schlüssel für eine gelungene Integration ist aber vor allem auch die Beherrschung der deutschen Sprache. Wir wollen gemeinsam mit der Stadt, den Migrantenvereinen und anderen Gruppierungen daran arbeiten, dass wir in diesem Punkt noch besser werden. Kindergärten und Schulen leisten hier einen wertvollen Beitrag - übrigens auch für deutsche Kinder, die Defizite bei der Sprache haben. Die CDU-Fraktion begrüßt es ausdrücklich, wenn Menschen mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst tätig sind oder noch werden wollen. Dies stärkt die Identifikation mit unserer gemeinsamen Heimatstadt Wuppertal.“

„In Zeiten der allgemeinen Wirtschaftskrise zeigt sich, wie wichtig der Zusammenhalt einer Gesellschaft ist. Oberbürgermeister Peter Jung repräsentiert auf sehr glaubwürdige Weise unsere Grundhaltung, dass wir nur gemeinsam die Probleme dieser Stadt lösen können. Die CDU-Fraktion tritt dafür ein, dass unsere Gesellschaft nicht auseinander fällt in Arme und Reiche, Einheimische und Zugewanderte, Menschen mit Spitzenqualifikationen und Menschen ohne Ausbildung.“



„Wir alle müssen uns darum bemühen, dass sich die im Tal lebenden Menschen mit ausländischen Wurzeln mit Wuppertal als ihrer Heimatstadt identifizieren können. Eine gute Schul- und Bildungspolitik ist oft die beste Integrationspolitik. Die Schule ist die wichtigste gesellschaftliche Institution, um Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft zu integrieren. Daher steht das Thema Bildung auch ganz oben auf unserer Prioritätenliste für diese Stadt“, so der CDU-Politiker.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Datum: 16.06.2009 - 10:51 Uhr
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