„Die Enteignung der freien Presse“ – Was hinter der „Digitalstrategie“ von ARD und ZDF steckt
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So wie man in den 80er Jahren den privaten Rundfunk verdammt habe, argumentiere man jetzt gegen private Anbieter von Online-Angeboten. Ohne die ARD als Nummer eins im Internet sei eine „Grundversorgung“ der Bevölkerung nicht gewährleistet, lautet die anmaßende Begründung der Staatssender. Dabei fielen gerade die größten Schleichwerbeskandale der Republik ins Ressort der Öffentlich-Rechtlichen. Und „Medienpartner Nummer eins im dopingverseuchten Radsport“ war auch kein böser Privatsender, sondern ARD und ZDF. Diese beiden Sender seien „politische Vorfeldorganisationen der Parteiendemokratie“, schreibt Hanfeld. „Diejenigen, die im ohnehin parasitär verfassten Internet mit unabhängigem Qualitätsjournalismus ihr Geld verdienen müssen, wird öffentlich subventioniert der Boden entzogen. Was ARD und ZDF betreiben, ist die Enteignung der freien Presse“.
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Datum: 25.06.2007 - 11:27 Uhr
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