Rheinische Post: Kommentar /
Snowdens "1984"
= Von Martin Bewerunge
ID: 1000022
die Menschen leichter für Botschaften als sonst, es ist der Moment,
in dem die Mächtigen das Wort ergreifen, um zurückzuschauen und nach
vorne zu blicken. Dass auch Edward Snowden in den Weihnachtstagen mit
einer eigenen Ansprache aufwartet, ist gewiss ein Clou, aber nicht
alles, was er vorbringt, auch nachvollziehbar. Der Mann, der das
ganze Ausmaß der Bespitzelung durch US-Geheimdienste offenbarte,
schätzt die gegenwärtige Überwachung der Massen als viel schlimmer
ein, als sie George Orwell einst in seinem Buch "1984" beschrieb.
Doch Orwell schildert ein System, das seine Bürger gezielt
unterdrückt. Die Absicht der USA ist eine ganz andere: Hier geht es
immer noch um die Verteidigung der Freiheit nach den traumatischen
Erfahrungen des 11. September. Die Debatte, die Edward Snowden mit
seinen Enthüllungen angestoßen hat, ist absolut notwendig. Doch sie
verdient es, dass man sie sauber und sachlich führt. Nur so wird am
Ende das Ziel wieder sichtbar: die Verteidigung der Freiheit.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.12.2013 - 20:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1000022
Anzahl Zeichen: 1279
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 490 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Snowdens "1984"
= Von Martin Bewerunge"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Die Chancen des Aufschwungs = Von Reinhard Kowalewsky ...
Der Börsenindex Dax liegt so hoch wie nie, die meisten Branchen rechnen 2014 mit besserem Geschäft, irgendwann könnte es laut Bundesagentur für Arbeit nur noch 1,5 Millionen Arbeitslose in Deutschland geben - das wäre praktisch Vollbeschäftigung fast überall. Müssen sich nun also Politik
Badische Zeitung: Korruptionsskandal in der Türkei: Viele Defizite Kommentar von Annemarie Rösch ...
Es ist schlecht bestellt um die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei: Da muss der Regierungschef das halbe Kabinett austauschen, weil etliche seiner Minister offenbar korrupt waren. Das zeichnet ein miserables Bild einer Regierung, die einst angetreten war, die Korruption zu bekämpfen. Doch au
Schwäbische Zeitung: Für Erdogan wird es eng - Leitartikel ...
Bislang ist für den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan alles gut gegangen. Vor mehr als zehn Jahren wurde er erstmals zum Regierungschef gewählt und seitdem hält er sich mit der Alleinregierung seiner islamischen AKP-Partei an der Macht. Die säkularen Militärs, die das Lan
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Edward Snowden ...
Dieses Jahr gibt es nicht nur eine »Person des Jahres«. So verdient der vom »Time«-Magazin vergebene Titel an Papst Franziskus auch ist, so sehr steht er ebenfalls Edward Snowden zu. Beide Männer haben die Welt durch ihr Handeln verändert. Das Oberhaupt der Katholiken rüttelte eine Kirche




