ERF Medien leitet Sparmaßnahmen ein
ID: 1003502
eingeleitet. Das gab der Vorstandsvorsitzende Jürgen Werth (Wetzlar),
bekannt. Angesichts der Kostensteigerungen in vielen Bereichen sei es
nicht mehr möglich, alle bisherigen Aufgaben unverändert
weiterzuführen. Mit dem Endstadium des Ausbaus von Digitalradio ab
2015 steigen die Kosten für die Verbreitung. Der ERF sieht diese neue
Technik als wichtiges Standbein und verbreitet zusätzlich zur
Satellitenausstrahlung sein Radioprogramm ERF Plus bundesweit und ERF
Pop in Berlin und Brandenburg über Digitalradio (DAB+). Angesichts
erwarteter Mehrkosten müsse der ERF jetzt schon an einigen Stellen
gegensteuern und kreativ auf neue Herausforderungen eingehen. So wird
der ERF sich dort aus der Verbreitung via Kabel zurückziehen, wo man
Digitalradio empfangen kann. Ende Februar wird dies im Raum Minden
und Münster beginnen. Dazu kommen weitere Veränderungen. So wurde
2013 eine neue Heizungsanlage im Medienhaus in Wetzlar in Betrieb
genommen, bei der die Hälfte des Strombedarfs durch ein eigenes
Blockheizkraftwerk erzeugt wird. Ab dem vergangenen Jahr wird
schrittweise ein neues gemeinsames Redaktionssystem aufgebaut, auf
das alle redaktionellen Bereiche aus Radio, Fernsehen und Internet
zugreifen. So versuche man, ergänzend zu den Sparmaßnamen den "ERF
zukunftssicher zu machen", so Werth.
Seit Herbst wird an einigen Stellen mit reduziertem
Produktionsaufwand gearbeitet. Im Bereich Fernsehen werden bei den
Sendereihen "Wartburg-Gespräche" und "erstaunlich" nur noch
vorproduzierte Sendungen sowie Wiederholungen zu sehen sein. Die
Reihen "Gott sei Dank!", "Mensch, Gott!", kino-check.tv, und
JoeMax.TV sollen weniger häufig produziert werden. Leider müsse der
ERF sich von Sendereihen trennen, die Farbe ins Programm gebracht
hätten. Zugleich sucht der ERF neue Verbreitungswege und hat z. B. in
den letzten Wochen zwei YouTube-Kanäle für die Fernsehreihen "Gott
sei Dank!" (www.youtube.com/gottseidankchannel) und "Mensch, Gott!"
(www.youtube.com/user/MenschGottTV) gestartet.
Auch im Bereich Radio will der ERF Veränderungen umsetzen. So
sollen zukünftig statt drei nur noch zwei Radioprogramme produziert
und ausgestrahlt werden. Das im März 2004 gestartete CrossChannel.de
wird Ende Januar seinen Sendebetrieb einstellen. Die fest
angestellten Mitarbeiter finden bei ERF Pop und ERF Plus neue
Aufgaben. Einige Sendereihen aus CrossChannel.de werden beim Sender
ERF Pop weitergeführt. Der Vorstandsvorsitzende führte an, dass der
ERF sich im vergangenen Jahr ein neues Leitbild gegeben hat. Darin
heißt es: "Wir möchten nichts lieber, als dass Menschen Gott kennen
lernen und er ihr Leben verändert. Dafür suchen wir die besten
medialen Möglichkeiten." Der Fokus liege künftig also stärker auf dem
Erreichen von Kirchendistanzierten. CrossChannel.de habe zwar junge
Christen als Hörer gewonnen, das Ziel aber darüber hinaus junge
Menschen für das Programm zu begeistern, sei nicht erreicht worden.
Der ERF überlege, was er künftig für junge Menschen tun könne. Das
Radio sei nicht mehr das wichtigste Medium für diese Altersgruppe.
Der ERF ist das Medienunternehmen, das durch einzigartige Inhalte
in Radio, Fernsehen und Internet Menschen hilft, den Glauben an Jesus
Christus zu entdecken und in Gemeinde und Gesellschaft zu leben.
Finanziert wird die Arbeit ausschließlich aus Spenden. Nähere
Informationen gibt es im Magazin ANTENNE und unter www.erf.de im
Internet.
Pressekontakt:
Für weitere Informationen steht Ihnen der Pressesprecher, Michael vom
Ende, zur Verfügung.
ERF Medien e. V.
Michael vom Ende
Leiter Kommunikation
Berliner Ring 62
35576 Wetzlar
Tel.: 06441 957-227
Fax: 06441 957-51244
Mobil: 0175 4165261
E-Mail: presse@erf.de
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Datum: 10.01.2014 - 11:34 Uhr
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