Neue Presse Hannover: Umbenennung Niedersächsisches Sozialministerium
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braucht? In Niedersachsen streichen SPD und Grüne mal eben die Frauen
aus dem Titel der Sozialministerin, und die Ikone der Frauenbewegung
schweigt dazu. Einzig der Landesfrauenrat kritisierte, dass
Sozialdemokratin Cornelia Rundt sich nur noch mit den Begriffen
"Soziales, Gesundheit und Gleichstellung" schmücken will. Ist das
etwa der späte Sieg Gerhard Schröders, dem Frauenpolitik als Kanzler
doch nur lästiges Gedöns war? Auf keinen Fall, versichern SPD und
Grüne im Jahr 2014. Schließlich werde aller Namensänderungen zum
Trotz mehr Geld für Frauen ausgegeben und sogar eine
Abteilungsleiterstelle für ihre Belange ausgelobt. Besoldungsgruppe
B6 - das ist allerdings ein Triumph nach dem langen Marsch auch der
Frauenbewegten durch die Institutionen. So gesehen ist in
Niedersachsen vielleicht sogar das ehrgeizigste aller
frauenpolitischen Ziele erreicht, die Wandlung in gewöhnlichen
Lobbyismus. Denn der misst seinen Erfolg vor allem an Posten und
Etats.
Pressekontakt:
Neue Presse Hannover
Anja Schmiedeke
schmiedeke@neuepresse.de
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Datum: 17.01.2014 - 19:05 Uhr
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