Badische Neueste Nachrichten: Erbitterter Machtkampf

Badische Neueste Nachrichten: Erbitterter Machtkampf

ID: 1008946
(ots) - Der Machtkampf zwischen der ukrainischen Führung
und der pro-europäischen Opposition wird immer erbitterter geführt.
Nun gibt es die ersten Todesopfer. Das wird die Oppositionsbewegung
noch weiter radikalisieren. Vermutlich wird nie geklärt werden, wer
die Schuld am Tod der Demonstranten hat. Fest steht jedoch, dass
Präsident Wiktor Janukowitsch die Hauptverantwortung dafür trägt,
dass die Situation in seinem Land derart eskaliert ist. Als
Hunderttausende friedlich in den Straßen von Kiew gegen Janukowitschs
Absage an die EU protestierten, hätte der Präsident die Chance
ergreifen müssen, um mit den gemäßigten Führern der Opposition ins
Gespräch zu kommen. Ein paar Zugeständnisse des Regierungslagers
hätten vor wenigen Wochen noch gereicht, um die Kritiker zu
beschwichtigen. Doch Janukowitsch schaltete auf stur. Sein Angebot
eines Runden Tischs entpuppte sich als Farce. Die immer
wiederkehrende Polizeigewalt als Mittel zur Eindämmung der Proteste,
die Annahme eines Milliardenkredits aus Moskau, schließlich die
Verabschiedung repressiver Gesetze, die die Bürgerfreiheiten massiv
einschränken - das alles provozierte mehr Widerstand. Vor allem aber
diskreditierte es die gemäßigten Oppositionsführer, die für den
Dialog geworben hatten. Gerede bringt nichts, Gewalt ist das einzige
Mittel - zu dieser Schlussfolgerung kommen offenbar immer mehr
Demonstranten und gehen mit Spitzhacken und Äxten bewaffnet auf die
Regierungstruppen los. Doch auch die Führer der Opposition -der
Boxweltmeister Vitali Klitschko, der Fraktionschef Arseni Jazenjuk
von Julia Timoschenkos "Vaterlandspartei" und der Nationalist Oleg
Tjagnibok - tragen eine Mitschuld an der Eskalation der Gewalt. Sie
überschätzen ihre Kräfte maßlos und stellten unrealistische
Forderungen. Statt von Janukowitsch eine Rückkehr zum
pro-europäischen Kurs zu verlangen, stellten sie gleich


Maximal-Forderungen: Rücktritt von Präsident und Regierung, Neuwahlen
auf beiden Ebenen. Das war keine Basis für einen Dialog, um den
Konflikt in ruhigere Bahnen zu lenken. Und jetzt ist die Situation so
verfahren, dass eine friedliche Lösung des Konflikts kaum noch
denkbar ist.



Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Badische Neueste Nachrichten: Notwendiger Neuanfang Rheinische Post: EU-Kommissar fordert mehr politische Unterstützung für Freihandelsabkommen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.01.2014 - 23:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1008946
Anzahl Zeichen: 2542

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Karlsruhe



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Erbitterter Machtkampf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Badische Neueste Nachrichten: Der mündige Verbraucher ...
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro


Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten


Badische Neueste Nachrichten: Notwendiger Neuanfang ...
Er braucht keine Schonfrist von 100 Tagen. Denn er kennt das Haus und seine Probleme wie seine Hosentasche. Vor ziemlich genau drei Jahren verließ Thomas de Maizière seinen Schreibtisch im Innenministerium am Moabiter Spreeufer und wechselte in den Bendlerblock am gegenüberliegenden Ende des

Badische Neueste Nachrichten: Neuer Realismus ...
Die Klimaziele der EU-Kommission zeugen in Zeiten der Krise von gesundem Realismus. Brüssel kann nicht eine Re-Industrialisierung anmahnen und gleichzeitig weiter eine Politik betreiben, die zur De-Industrialisierung führt. Seit 2007 sind 3,8 Millionen Industrie-Arbeitsplätze in Europa verlor

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Stuttgart 21/Aktionsbündnis ...
Das Ausscheren des VCD, von Pro Bahn und BUND sowie der Stuttgarter Grünen aus dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 schwächt die Plattform. Die gut laufenden Apparate der Grünen und des BUND waren ohne Zweifel hilfreich bei der Organisation der verschiedenen Aktionen. Das werden die verblei

Rheinische Post: Kommentar: Bitte endlich Fakten zum Unterrichtsausfall ...
Wer hat sich als Elternteil nicht schon darüber geärgert, dass ständig Unterricht ausfällt? Selbst Schüler, die sich über manch ausgefallene Stunde freuen mögen, stellen schnell fest, dass die Zeit zwischen den Klausuren bedrohlich eng werden kann. Das Schulministerium wiegelt ab. Wenn sic


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z